Julian Boonk (l.) übernimmt im Sommer 2021 das Traineramt bei Eintracht Ahaus II. © Sascha Keirat
Fußball-Kreisliga A

Neuer Eintracht-Coach Julian Boonk: „Vertrauen ist zu 100 Prozent da“

Bei der Besetzung des Trainerpostens seiner zweiten Mannschaft setzt Eintracht Ahaus auf interne Lösungen. Wir haben beim neuen Coach Julian Boonk nachgefragt, was er und seine Mitstreiter vorhaben.

Die Meinungen bei den Eintracht-Verantwortlichen klingen einhellig: Bei der zweiten Mannschaft habe man eine ideale Lösung für die Nachfolge des scheidenden Trainers Matthias Junk gefunden: Mit Julian Boonk sowie den Co-Trainern Moritz Schniedertöns und Mark Sander übernehmen gleich drei aktuelle Spieler der Eintracht-Reserve.

„Wir freuen uns, dass unser Heimatverein uns die Chance gibt, diese Aufgabe gemeinsam anzugehen. Wir kennen uns schon lange, auch über den Fußball hinaus, daher ist das Vertrauen zu 100 Prozent da“, sagt Julian Boonk. Während Moritz Schniedertöns auch fest als Spieler eingeplant sei, wollen die anderen zwei vornehmlich von außen coachen.

Julian Boonk, 29-jähriger Finanzberater, ist genau wie seine beide Mitstreiter ein Eintracht-Eigengewächs. Im Gegensatz zu Sander und Schniedertöns hat er zwischendurch aber einen Abstecher zum SuS Legden gemacht, wo er von 2014 bis 2016 unter Trainer Christian Wissing spielte. „Von ihm habe ich einiges gelernt“, sagt Defensivspieler Julian Boonk.

Gleiches gilt für Frank Wegener, aktueller Coach der Ahauser Landesliga-Mannschaft und Junk-Vorgänger bei der Zweitvertretung. „Dass Moritz, Mark und ich alle schon unter Frank gespielt haben, ist natürlich eine gute Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen erster und zweiter Mannschaft“, sagt Julian Boonk.

„In der Truppe steckt Potenzial“

Gute Grundlagen sieht er auch für seine Mannschaft – wenngleich die Ausbeute mit drei Zählern aus sieben Partien in der laufenden Saison noch nicht zufriedenstellend ist. „Wir hatten in dieser Saison wirklich schon großes Verletzungspech. Aber in der Truppe steckt das Potenzial für die A-Liga, auch in den A-Junioren, die im Sommer dazukommen.“

Doch damit das Team dann auch noch in der A-Liga vertreten ist, müssen die Ahauser mindestens ein Team in der Tabelle hinter sich lassen. Julian Boonk: „Darauf muss jetzt natürlich erst mal unser Fokus liegen. Wir wollen als Team mit allen Mitteln die Klasse sichern.“

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Sportredaktion Ahaus

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