VfB-Keeper Daniel Siehoff klärt gegen Heeks Luka Kösters. © Stefan Hoof
Fußball-Bezirksliga 11

Nullnummer: Kein prickelndes Erfolgserlebnis am Alstätter Bahnhof

Auf der Jagd nach dem ersten Saisonsieg empfing der VfB Alstätte am Samstagabend den SV Heek. Auch nach diesem Duell muss sich der VfB weiter gedulden.

Keine Tore am Samstagabend. Und auch keine restlos zufriedenen Trainer nach einer Nullnummer im Stadion am Bahnhof. Aber zumindest weitestgehend Einigkeit herrschte nach dem Abpfiff unter den Übungsleitern nach dem 0:0 zwischen dem VfB Alstätte und dem SV Heek.

„Ich denke, das Unentschieden war schlussendlich nicht völlig unverdient. Weil wir am Ende eben auch noch unsere hochkarätige Chance besessen haben. Doch natürlich hat der SV Heek in der Schlussphase dominiert“, fasste Alstättes Coach Dirk Haveloh die Partie zusammen.

Gaspedal durchgetreten

Tatsächlich kamen die Blau-Weißen nach der Einwechslung von Spielertrainer Rainer Hackenfort in der letzten knappen halben Stunde deutlich stärker auf. „Da haben alle noch mal das Gaspedal durchgetreten. Ein knapper Sieg wäre deswegen nicht unverdient gewesen“, fand Heeks Trainer.

Der hatte selbst etwa eine Viertelstunde vor dem Ende das Leder über die Linie geköpft. Die Flanke kam von Christian Theuring, Hackenfort nickte ein. Doch er soll dabei wohl im Abseits gestanden haben. „Die einen bestätigen das, die anderen meinen, es sei kein Abseits gewesen“, zuckte Heeks Stürmer ahnungslos mit den Schultern. „So ist das eben im Fußball. Und das ist aktuell zudem unser größtes Manko. Wir erzielen zu wenig Tore. Das Engagement passt. Aber die einhundertprozentige Überzeugung vorne fehlt. Daran werden wir im Training weiter arbeiten“, versprach der SVH-Coach direkt nach dem Abpfiff.

Erfolgserlebnis fehlt

Dirk Haveloh sah die Sache bei seiner Mannschaft ähnlich. „Uns fehlt jetzt einfach auch mal ein Erfolgserlebnis. Heute war die Gelegenheit günstig“, erinnerte sich der VfB-Trainer an die 87. Minute. Da nämlich hätte Joker Henning Leeners zum Matchwinner avancieren können. Doch sein Abschluss mit dem schwächeren linken Fuß blieb zu harmlos. „Das wäre es noch gewesen“, atmete ebenso Hackenfort einmal tief durch.

Ja, Chancen besaßen die Alstätter durchaus. Und vielleicht lag Haveloh am Ende dann doch nicht ganz verkehrt mit seiner Einschätzung eines gerechten Unentschiedens. Denn schon kurz nach Wiederanpfiff der zweiten Hälfte hatte Henning Feldhaus nur den Pfosten getroffen. Am Ende warten die Rot-Weißen aber eben auch nach dem vierten Spieltag weiter auf den ersten Saisonsieg.

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