Fußball

Oliver Kirch heuert beim Hamburger SV an

Nach seiner Zeit in Legden, Stadtlohn und Vreden ist Oliver Kirch viel herumgekommen im Profifußball. Zur Saison 2021/22 beginnt für den 38-Jährigen ein neuer Karriereabschnitt.
Neu beim HSV: Oliver Kirch © ABS Michael Schwarz

Der ehemalige Bundesligaprofi Oliver Kirch ist mittlerweile im Trainergeschäft aktiv. Seit 2017 ist er zuletzt im Nachwuchsleistungzentrum (NLZ) von Arminia Bielefeld tätig gewesen, übernahm dort zur Saison 2019/20 den Cheftrainerposten bei den A-Junioren.

Das gleiche Amt übt der 38-Jährige ab der kommenden Spielzeit beim Hamburger SV aus. Dessen A-Junioren spielen in der Bundesliga Nord/Nordost. „Dass der HSV seine Talententwicklung und insbesondere den Übergangsbereich zwischen den Jugendmannschaften und der Profiabteilung weiter intensivieren will, ist sehr reizvoll. Ich freue mich, dass ich nun Teil dieses Prozesses sein darf und bin dankbar für das Vertrauen“, zitiert der Verein Oliver Kirch auf seiner Homepage.

Horst Hrubesch, Direktor Nachwuchs des HSV, kommentiert in dem Bericht: „Mit Oliver konnten wir einen erfahrenen Nachwuchstrainer für unser NLZ gewinnen, der sowohl fachlich als auch menschlich sehr gut zu uns passt. Oliver kennt sich in der Arbeit mit Jugendlichen bestens aus und kennt aus seiner eigenen Erfahrung auch die Anforderungen, die der Lizenzfußball mit sich bringt. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass er unseren jungen Spielern beim Übergang in den Herren- und Profibereich entscheidend helfen kann.“

SpVgg Vreden war erste Station im Seniorenfußball

Oliver Kirch, geboren in Soest, wuchs in Legden auf und spielte dort von 1988 bis 1997 auch Fußball beim SuS. Nach zwei Jahren beim SuS Stadtlohn zog es ihn dann zur SpVgg Vreden, die auch seine erste Seniorenstation war. 2002 folgte der Mittelfeldspieler dem Ruf des SC Verl, erste Profistation war ab 2003 Borussia Mönchengladbach.

In der Folge lief Kirch außerdem für Arminia Bielefeld, den 1. FC Kaiserslautern, Borussia Dortmund sowie den SC Paderborn auf, bei dem er 2016 seine aktive Laufbahn beendete. Kirch blickt auf 170 Bundesliga-, 19 DFB-Pokal- sowie sechs Champions-League-Partien zurück.

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