Pokalfight unter Flutlicht ASC Schöppingen und Eintracht Ahaus wollen ins Halbfinale

Redakteur
Unter Flutlicht haben die Schöppinger und Antonius Alfert (r.) in dieser Saison schon Erfolge gefeiert, etwa gegen den SV Heek.
Unter Flutlicht haben die Schöppinger und Antonius Alfert (r.) in dieser Saison schon Erfolge gefeiert, etwa gegen den SV Heek. © Sascha Keirat
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Ohne die Schublade der Pokalfloskeln zu öffnen, muss man vor dem Duell des ASC Schöppingen gegen Eintracht Ahaus im Viertelfinale des Kreispokals am Mittwoch (19.30 Uhr) festhalten, dass der Klassenunterschied nicht unbedingt über den Ausgang des Spiels entscheiden wird.

„Ich sehe uns gar nicht unbedingt als Favoriten“, sagt auch Eintracht-Coach Frank Wegener. „Die Schöppinger sind ein sehr guter Bezirksliga-Aufsteiger, der gerade im Offensivbereich viel Qualität hat.“ Hinzu kommt der Heimvorteil auf dem engen Schöppinger Kunstrasenplatz mit sicherlich vielen ASC-Fans.

Darauf hofft auch Spielertrainer Rafael Figueiredo. Dass seine Mannschaft gegen den zuletzt gut aufgelegten Landesliga-Vierten bestehen kann, hält er keinesfalls für ausgeschlossen. „Wir haben nicht allzu oft die Chance, ein Pflichtspiel gegen so einen Gegner zu bestreiten. Natürlich gehen wir mit Respekt an die Aufgabe heran, aber es überwiegt die Vorfreude.“

Die Schöppinger werden die Partie laut dem Coach nicht anders angehen als jedes Heimspiel in der Bezirksliga. Und da belegt der ASC immerhin Platz vier in der Heimtabelle, entschied die vergangenen vier Partien auf heimischem Geläuf alle für sich.

Frank Wegener: „Nehmen den Pokal ernst“

In den bisherigen Pokalrunden holten die Schöppinger, zuletzt 2017 im Finale gegen die SpVgg Vreden (0:3), drei Kantersiege: 11:0 beim TSV Ahaus, 6:0 bei Union Wessum und 5:1 gegen Ligakonkurrent SV Heek. Die Ahauser blieben bislang komplett ohne Gegentor, während sie die SF Ammeloe (5:0), den FC Ottenstein (0:3) und zuletzt Bezirksligist SV Gescher (5:0) ausschalteten.

„Wir nehmen den Pokal in dieser Saison absolut ernst und wollen ins Halbfinale“, sagt Frank Wegener. „Denn so weit sind wir in den letzten Jahren nie gekommen.“ Personell sieht es bei seiner Elf, ebenso wie beim ASC, positiv aus. Daher steht einem echten Pokalfight unter Flutlicht erst einmal nichts im Weg.