Fußball-Bezirksliga

Remis der SpVgg Vreden II schmeckt Krüchting überhaupt nicht

Im Heimspiel gegen den SV Lippramsdorf wäre für die SpVgg Vreden II mehr drin gewesen als nur ein Remis. Spielertrainer Markus Krüchting nimmt sich auch selbst in die Kritik.
Unzufrieden mit dem Remis: SpVgg-Trainer Markus Krüchting. © Sascha Keirat (A)

Das 1:1 (0:1) der Spielvereinigung Vreden II gegen den SV Lippramsdorf schmeckte Spielertrainer Markus Krüchting überhaupt nicht. „Weil wir kaum noch auf viele andere Teams treffen werden, die qualitativ noch weniger auf den Rasen bringen als der Gegner heute“, so Vredens Coach. „Am Ende haben wir uns das Remis aber selbst zuzuschreiben. Wenn du so viele gute Chancen nicht nutzt…“

Krüchting nahm auch sich selbst nicht aus der Kritik. Denn fünf Minuten nach seiner Einwechslung hatte er selbst das 2:1 auf dem Schlappen, zog aber überhastet ab (67.). „Da hätte ich auch noch gut und gerne einige Meter marschieren können, anstatt aus 15 Metern zu schießen“, so der Übungsleiter.

In den zweiten Abschnitt war SpVgg Vreden II hingegen gut gestartet. Denn einen Eckball von Nils Breuers vollendete Luca Ostendorf direkt zum 1:1-Ausgleich. Eine solche Chancenverwertung hätten sich die Gastgeber gewiss schon im ersten Durchgang gewünscht. Doch da vergaben sie drei, vier sehr gute Chancen. „Zumindest dann, als wir endlich ein Mittel gefunden hatten gegen die tief gestaffelte Verteidigung. Denn insgesamt war das zu wenig“, monierte Markus Krüchting.

Dass sich seine Mannschaft mit einem einfachen wie langen Ball bereits nach zehn Minuten übertölpeln ließ, als Henrik Kleinefeld zum 0:1 abschloss, passte ins Bild. „Da rennt uns der vermutlich langsamste Gegenspieler einfach weg, weil wir nach diesem Befreiungsschlag nicht wach sind“, ärgerte sich Krüchting.

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