Rene Wegeners (l) Schuss kann hier noch von Ammeloes Fabian Demuro abgeblockt werden. © Raphael Kampshoff
Fußball-Kreisliga A

Schiedsrichter-Entscheidungen sorgen beim Derby in Lünten für Diskussionen

Als Tabellenführer ging GW Lünten vor großer Kulisse in das Derby gegen den SF Ammeloe, durch das 0:0 unentschieden müssen sie diese Position aber nun an Schöppingen abgeben.

Keinen Sieger sahen die rund 400 Zuschauer, der Stadionsprecher sprach sogar von einer Rekordkulisse, beim Derby zwischen Lünten und Ammeloe. Dennoch waren beide Trainer nach der Partie mit der Vorstellung ihrer Mannschaft zufrieden.

Die torlose Partie bot auch wenig Torraumszenen, sodass zwei Fehlentscheidungen des Schiedsrichters in einem schwer zu leitenden Spiel für den meisten Gesprächsstoff sorgten.

Handspiel oder nicht?

In der 41. Spielminute ließ Rene Wegener auf der linken Seite zwei Gegenspieler aussteigen und passte durch den Strafraum auf Tobias Resing. Sein Torschuss wurde durch Bernd Gericks mit dem ausgefahrenen Unterarm abgewehrt, der Schiedsrichter entschied aber statt auf Elfmeter auf eine Ecke.

Diese Fehlentscheidung zulasten Lüntens sollte sich jedoch in der zweiten Halbzeit ausgleichen. Nach einer Ecke in der 74. Minute landete ein Ammeloer Schuss mit vollem Umfang hinter der Torlinie, der Schiedsrichter sah dies aus seiner Position aber nicht und ließ weiterspielen.

Ansonsten waren die Gäste aus Ammeloe über die 90 Spielminuten das aktivere Team und hätten mit der letzten Aktion des Tages das Spiel für sich entscheiden können. Kjell Heinenbernd hatte aus zentraler Position eine gute Schussmöglichkeit, sein Schuss wurde durch Philipp Greve abgeblockt und landete bei Andre Stroetmann, vom rechten Fünfmetereck scheiterte er aber am kurzfristig für den verletzten Jens Decker eingesprungenen Daniel Schürmann. So endete das Derby 0:0.

“Das war heute ein typisches Derby, wo sich beide Mannschaften nichts geschenkt haben. Wir mussten heute auf einigen Positionen umstellen, darum bin ich mit dem unentschieden nicht unzufrieden. Die Mannschaft hat viel gearbeitet und sich damit den Punkt verdient,” so Lüntens Trainer Dirk Bültbrun zur Partie.

„Wollten nicht zu viel riskieren“

Sein Gegenüber Jürgen Banken fasste das Spiel wie folgt zusammen. „Lünten hat heute kaum was für das Spiel getan und wir wollten auch nicht zu viel riskieren. Im Vergleich zu den schweren letzten Wochen hatten wir eine gute Struktur und Ordnung im Spiel. Das es am spielerischen fehlt das wissen wir und müssen uns dort noch ordentlich steigern.“

GW Lünten: Schürmann – Hildering, Greve, M.Resing, Ostendorf (76. Jo. Hoffschlag), Wegener, Steinbrenner, Thünte (65. Temmink), Ahler, Je. Hoffschlag, T. Resing

SF Ammeloe: Efing – Demuro, Gericks, Wissing, Hülscher, Levers, Nagenborg, Kotz, Rosing (46. Heinenbernd), Brandt (65. Wesseler), Stroetmann

Tore: Fehlanzeige

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