Stadtlohns Kevin Meise hält hier Felix Wobbe auf. Andre Hippers (l.) und Jaan Büning schauen genau hin. © Angelika Hoof
Fußball-Bezirksliga

Sehenswerte Nullnummer in den Eper Bülten: Stadtlohns Hintemann verletzt

An der Anzahl der Treffer lässt sich die Qualität eines Spiels nicht immer ablesen. Den Beweis dafür lieferten der FC Epe und SuS Stadtlohn. Torlos trennten sich die Teams, die in der Bezirksliga weit oben erwartet werden.

Die 290 Zuschauer in den Eper Bülten erlebten ein schnelles, rassiges Spiel. Das 0:0 war letztlich das gerechte Ergebnis.

Als sich die Mannschaft des FC Epe nach dem Abpfiff im Kreis aufstellte, sprach Spielertrainer André Hippers seinen Schützlingen ein dickes Kompliment aus. Das bestätigte er danach. „Wir wissen, gegen wen wir gespielt haben“, betonte er, sprach von einem „klar verdienten Unentschieden“.

Mit Blick auf die Torchancen auf beiden Seiten wähnte Hippers sein Team sogar leicht im Vorteil. „Da waren wir ein bisschen näher dran.“ Dabei dachte er besonders an den Pfostentreffer kurz nach der Pause.

Da das 0:0 den Leistungen entsprach, lobte auch Stadtlohns Coach Stefan Rahsing sein Team. „Ich bin top zufrieden. Besonders unter diesen personellen Umständen“, hob er hervor. Nach den Wechseln im zweiten Durchgang war sein ältester Spieler 23 Jahre alt. Insbesondere die defensive Vorstellung hatte Rahsing gefallen. „Defensiv haben wir ein blitzsauberes Spiel abgeliefert, haben auch Epes Torjäger Jan Beverborg nichts erlaubt.“ Einzig mit den fünf Minuten nach der Pause war Rahsing nicht glücklich. „Das war nicht gut. Da rettet uns Keeper Jan Hintemann, der den Freistoß von Loris Deiters noch an den Pfosten lenken konnte.“

Zur Verletzung seines Keepers, der nach einem Zusammenprall mit Philipp Hörst vom Platz musste, konnte Rahsing direkt nach Abpfiff nichts sagen.

Hintemann zur Stelle

In den ersten 45 Minuten musste Hintemann auch gegen Hörst klären, der steil geschickt worden war (13.). Zuvor hatte Felix Wobbe knapp verzogen. Und auch in der 30. Minute klärte Hintemann bravourös gegen Hörst, der von Timo Schönherr geschickt worden war.

Aber auch der SuS zeigte sich. Beim Distanzschuss von Luca Friedrich fehlte nicht viel (22.), gefährlich auch der Freistoß von Kevin Meise (24.). Wegen Abseits aberkannt wurde der Treffer von Milan Tendahl (45.).

Nach Wiederbeginn attackierte der FC Epe vehement. Der Deiters-Freistoß knallte an den Pfosten, Hörst vergab eine sehr gute Kopfballchance nach Flanke von Felix Wobbe.

In der Schlussphase stand der FCE tiefer. Maximilian Rhein köpfte über das Tor und verzog in der Nachspielzeit knapp. Beim Distanz-Hammer von Friedrich riß FCE-Keeper Niklas Baumann die arme hoch (78.)

Über den Autor

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.