Andreas Bastron (v., TuS Wüllen) hat sich im Zweikampf durchgesetzt. © Johannes Kratz
Fußball-Bezirksliga

„Sensationelles Spiel“: SuS Stadtlohn erklimmt die Spitze

Während der bisherige Spitzenreiter TuS Wüllen zu Hause unentschieden spielte, holten die Stadtlohner einen klaren Auswärtssieg in Billerbeck.

Verloren hat der TuS sein Heimspiel in Wüllen zwar nicht. Aber den Platz an der Sonne hat die Mannschaft von Johannes Dönnebrink am fünften Spieltag in der Bezirksliga 11 an den SuS Stadtlohn verloren. Der brachte Billerbeck die erste Niederlage der Saison bei.

VfL Billerbeck – SuS Stadtlohn 0:4
Einen besseren Sonntag hätte sich der SuS Stadtlohn nun wirklich nicht wünschen können. Denn nach dem glatten 4:0-Erfolg beim VfL Billerbeck grüßen die Stadtlohner jetzt von der Tabellenspitze. Selbstverständlich war der Dreier trotz eines starken Saisonstarts noch lange nicht. „Billerbeck war ungeschlagen, Billerbeck hatte bisher auch in jedem Spiel getroffen“, hob SuS-Trainer Stefan Rahsing den Stellenwert dieses Erfolgs hervor. „Wir hatten aber ab der ersten Sekunde mehr Ballbesitz und haben ein sensationelles Fußballspiel gezeigt.“ Eines, das auch nach Toren früh vorentschieden war.

Nach zwölf Minuten nämlich wurde Maximilian Rhein nach einem schönen Schnittstellenpass elfmeterreif gefoult. Maximilian Wolf verwandelte den Strafstoß zum 1:0. Nur vier Minuten später folgte fast eine Kopie des ersten Treffers – nur ohne Elfer. Rhein tauchte frei VfL-Keeper Yannick Rengers auf und markierte das 2:0 (16.). Nach einer knappen halben Stunde legte Rhein sogar das 3:0 nach (27.). Im zweiten Abschnitt brannte dann nichts mehr an für die Stadtlohner. Außer dass Kevin Meise in der 77. Minute noch aus zehn Metern zum 4:0-Endstand vollstreckte.

TuS Wüllen – SC Reken 1:1
„Vielleicht hätten wir in Überzahl etwas geduldiger die Angriffe ausspielen müssen. Aber Reken hat das auch gut verteidigt. Insofern geht das Unentschieden in Ordnung“, fasste Johannes Dönnebrink die 90 Minuten zusammen, von denen jene kurz vor der Pause die aufregendsten waren. Denn da hatte Luca Böwing die Hausherren zunächst mit einem tollen Freistoßtreffer in Front gebracht (36.). Aber der Jubel dauerte nicht lange, weil Kevin Mulé-Ewald aus dem Gewühl zum 1:1 traf. Noch einmal 60 Sekunden später sah Mulé-Ewald wegen einer Tätlichkeit Rot. „Ich hab die Szene nicht gesehen und will das nicht kommentieren“, sagte Dönnebrink.

Über den Autor

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.