Handball-Bezirksliga

Stadtlohnerinnen bezwingen die DHG im Derby

In einem flotten Berzirksligaspiel setzte sich der SuS Stadtlohn am Samstag vor heimischen Publikum gegen die DHG Ammeloe/Ellewick deutlich durch. Von Beginn an gaben sie den Ton an.
Lea Schröer (r) steuerte vier Treffer zum Derbysieg bei.
Lea Schröer (r) steuerte vier Treffer zum Derbysieg bei. © Raphael Kampshoff

„Derbysieger, Derbysieger – hey, hey“, hallte es mit einigen Minuten Verzögerung durch die Burgsporthalle, ehe sich das Siegerteam vom eigenen Publikum feiern ließ. Eine schwere Verletzung mit der Schlusssirene sorgte für eine kurze Ruhe beim 29:22 (17:12) Sieg der Stadtlohnerinnen über die DHG Ammeloe/Ellewick.

Am deutlichen Heimsieg der Stadtlohnerinnen gab es am Ende nichts zu rütteln. Über die komplette Spielzeit waren sie das bessere Team und ließen von der Startminute bis zum Ende nichts anbrennen.

SuS baut die Führung aus

Schon nach vier Spielminuten führte die Heimsieben mit 3:0. Die Gäste aus Vreden kamen danach aber zunächst in einen besseren Rhythmus und konnten den Rückstand nach acht Minuten auf ein Tor verringern, zu diesem Zeitpunkt führte der SuS mit 5:4. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs konnten die Stadtlohnerinnen aber ihre Führung wieder ausbauen, führten immer mit drei bis vier Toren Vorsprung und gingen dann mit einem 17:12 in die Halbzeitpause.

Und auch nach der Pause machte die Sieben von Trainer Thomas Terwitte da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatte. Bis zur 42. Spielminute erhöhten sie mit dem zwischenzeitlichen 25:15 auf einen zehn Tore Vorsprung. Aber die Gästesieben ließ die Köpfe ob des großen Rückstandes nicht hängen und wollte sich nicht kampflos geschlagen geben. So warf sie nochmal alles in die Waagschale und verkürzte den Rückstand bis zum Ende auf sieben Tore zum 29:22. Die schwere Verletzung in der Schlusssekunde durch eine DHG Spielerin trübte dann nochmal die Aufholjagd.

„Im Endeffekt ist das Ergebnis heute zu deutlich ausgefallen. Uns fehlten die effektiven Entscheidungen, zum Tor durchzugehen. Chancen dazu waren genug da. Die Mannschaft fällt immer wieder in ein Loch, da muss sie wieder rauskommen“, sagte DHG Trainer Peter Chowanietz nach der Niederlage.

Auf der anderen Seite freute sich der glückliche SuS Trainer Thomas Terwitte. „Ein Derbysieg ist immer richtig geil. Vor allem in der ersten Halbzeit war unser Angriff richtig gut in Schwung. In der Defensive hätten wir aber mehr Zugriff auf die Mitte bekommen können. Insgesamt bin ich aber heute super zufrieden mit der Leistung.“

SuS Stadtlohn: Gewers, van der Aa – Baumeister (7 Tore), Lukas, Wilde (6), Schröer (4), Daniels (3), Jaegers (2), Völkering (1), auf der Heide, Schlueter und Berlemann
DHG Ammeloe/Ellewick: A. Terbille – R. Terbille (11 Tore), Oenning (4), Abbing, Laurich (3), Kemper (1), Brömmelhaus, Bensing, Mehring, Gebing und Tenostendarp
7-Meter: SuS 7/7 DHG: 7/4
2-Minuten: SuS 4 – DHG: 5

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