Nach vier Jahren bei GW Lünten verlässt Stefan Bennink den Mergelkamp. © Johannes Kratz
Fußball-Kreisliga A

Stefan Bennink hört in Lünten auf – Nachfolger ist ein alter Bekannter

Bei GW Lünten steht im kommenden Sommer ein Wechsel auf der Kommandobrücke an: Spielertrainer Stefan Bennink macht nach vier Jahren Schluss. Es übernimmt einer, den sie im Mergelkamp gut kennen.

Einen kleinen Neuanfang wagt im kommenden Sommer A-Ligist GW Lünten. Nach vier Jahren gibt Stefan Bennink sein Traineramt ab. Über die Veränderung informierte jetzt der Klubvorsitzende Norbert Hisker: „Stefan und wir waren einvernehmlich der Meinung, dass es nach vier Jahren der tollen Zusammenarbeit angebracht ist, mal was Neues zu sehen.“

Wobei der Begriff „neu“ für die Lüntener nur so halb zutrifft. Denn für Stefan Bennink übernimmt mit Dirk Bültbrun einer seiner Vorgänger. Der war im Megelkamp bereits von 2008 bis 2012 für die erste Mannschaft zuständig, trainierte anschließend je vier Jahre lang den SV Burgsteinfurt bis zur Landesliga und zuletzt Vorwärts Epe in der Bezirksliga.

Am Montag trafen sich die die Verantwortlichen der Grün-Weißen mit dem 48-Jährigen. Im ersten Gespräch habe man direkt Nägel mit Köpfen gemacht. „Das passt einfach, die Chemie stimmt weiterhin, die Ansichten decken sich vielfach“, erklärt Norbert Hisker.

Dirk Bültbrun für Lünten „genau der richtige Mann“

Der Vorstand sei überzeugt davon, dass Bültbrun mit seiner Erfahrung als Spieler und Trainer genau der richtige Mann für die immer noch recht junge Lüntener Truppe sei. „Der Mannschaft wird ein gestandener Trainer guttun. Und genau den haben wir gesucht und gefunden.“

Stefan Bennink ist 2017 vom Nachbarklub Ammeloe zu den Grün-Weißen gewechselt und erreichte mit der Mannschaft die Plätze zehn, neun und elf in der A-Liga-Tabelle. Auch aktuell bewegen sich die Lüntener als Tabellenzehnter in dieser Region. Wirklich zufrieden ist der 39-Jährige mit dieser Ausbeute allerdings nicht, wie er sagt.

„Lünten ist ein Top-Verein und die Mannschaft ist auch super toll. Aber ich bin der Meinung, dass man mit diesen Spielern nicht im unteren Tabellendrittel rumkrebsen muss und darf“, so Bennink. „Natürlich hinterfrage ich mich da auch selbst, ob ich vielleicht andere Hebel hätte bewegen müssen. Jedenfalls ist es wichtig für die Mannschaft, mal eine neue Ansprache und neue Anreize zu bekommen.“

Bennink selbst werde in jedem Fall nach der Saison erst mal eine Pause einlegen.

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Sportredaktion Ahaus

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