Simon Schmeddes (r.) traf in Darup für dem SuS Legden. © Frank Wittenberg
Fußball

SuS Legden nimmt die Aufgabe ernst und will ins Pokal-Halbfinale einziehen

Die Spreu hat sich längst vom Weizen getrennt. Nur acht Mannschaften dürfen noch auf den Gewinn des Kreispokals hoffen. Am Samstag steht das Viertelfinale an. Der Titelverteidiger spielt jedoch erst im Januar.

Die SpVgg Vreden ist dann auch der Favorit im Wettbewerb, muss jedoch an diesem Samstag ihren Verpflichtungen in der Oberliga nachkommen. Da steht die Partie gegen Victoria Clarholz an. Das Spiel genießt Priorität. Deshalb wurde das Pokalspiel gegen Turo Darfeld auf den 30. Januar verlegt.

Vredens größter Widersacher sollte GW Nottuln sein. Der Zweite der Westfalenliga steht vor der schweren Aufgabe beim Bezirksliga-Tabellenführer TSG Dülmen, der in zwölf Punktspielen unbesiegt blieb und elf Siege einfuhr – bei sensationellen 51:3 Toren.

Hoffnungen auf eine Überraschung machen sich derweil auch Bezirksligist FC Epe sowie die drei A-Ligisten Brukteria Rorup, SuS Legden und Fortuna Gronau.

SuS Legden – Fortuna Gronau (Samstag, 16.30 Uhr)

„Wenn wir schon bis ins Viertelfinale gekommen sind, peilen wir auch die nächste Runde an“, sagt Legdens Trainer Mike Börsting. „Deshalb nehmen wir das Spiel sehr ernst.“ Der SuS-Coach bietet die bestmögliche Mannschaft auf. Rotiert wird nicht, was sonst in Pokalspielen schon häufiger vorkommt.

„Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe. Ein interessanter Vergleich gegen eine Mannschaft aus der Parallelstaffel“, sagt Börsting. Die Tagesform werde vermutlich entscheiden.

Fast identisch äußert sich auf Fortuna-Seite Co-Trainer Dominik Kalitzki. Er schätzt die Kräfteverhältnisse ähnlich ein. Auch die Gronauer müssen auf einige verletzte oder angeschlagene Spieler verzichten. Kalitzki: „Die Meisterschaft steht selbstverständlich im Vordergrund. Im Pokal ist viel möglich und er gibt uns die Möglichkeit, Spielern, die vielleicht ein Stück hinten dran stehen, Spielpraxis zu geben und sich so in den Vordergrund zu spielen.“

Brukteria Rorup – FC Epe (Samstag, 16 Uhr)

André Hippers stellt sich der Favoritenrolle und gibt das Halbfinale gegen einen attraktiven Gegner aus Dülmen oder Nottuln als Ziel aus. Der Spielertrainer des FC Epe muss jedoch auf etliche Stammspieler verzichten. Das lässt er aber nicht als Ausrede gelten, auch nicht die ungewohnten Platzverhältnisse auf Schlacke. „Dann müssen wir uns diesen Bedingungen stellen und den Kampf annehmen.“

Während der gastgebende Tabellenachte in seinen letzten vier Punktspielen in der A-Liga keinen Sieg einfuhr, eilte der FC Epe in der Bezirksliga von Erfolg zu Erfolg und ist als Zweiter erster Verfolger des Spitzenreiters SuS Stadtlohn.

Personell drückt jedoch der Schuh: Kilian Voß, Loris Deiters, Eric Reckels und Jan Frieling sind verletzt. Sehr fraglich ist der Einsatz von Ricardo Deiters.

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