Fußball-Kreisliga A

Tor-Spektakel in Epe und Südlohn

FC Epe II klettert mit einem furiosen Sieg über FC Vreden weiter in der Tabelle nach oben. Nils Sterken schießt Südlohn mit vier Toren zum dritten Sieg in Serie.
Robert Hinkelmann traf beim 4:3-Sieg der Reserve des FC Epe gegen den FC Vreden doppelt. © Angelika Hoof

Die Reserve des FC Epe entscheidet eine wilde Partie gegen den FC Vreden mit 4:3 für sich. Der SC Südlohn nutzt die Abwehrschwächen von Eintracht Ahaus II aus und setzt mit einem 6:3 den dritten Sieg in Serie.

FC Epe II – FC Vreden 4:3
Mit dem Selbstvertrauen von zwei Siegen hintereinander empfing der FC Epe II den FC Vreden. So dauerte es nicht lange, bis die Hausherren durch den Treffer von Robert Hinkelmann 1:0 in Führung gingen (21.). Torjäger Amandip Singh schockte die Vredener wenig später durch den Treffer zum 2:0 (37.). Bloß ein individueller Fehler in der Abwehrkette von Epe hielt die Gäste im Spiel. So verkürzte Jens Reimann noch vor Pausenpfiff auf 1:2 (45.). Nach der Halbzeit foulte Philip Niehuis einen gegnerischen Stürmer im Strafraum. Amandip Singh verwandelte den fälligen Elfmeter zum 3:1 (49.). Erst in der 88. Minute gelang Marcel Terbrack der 2:3-Anschlusstreffer. Epe reagierte mit einem Tor durch Robert Hinkelmann (89.), ehe Gäste-Trainer Kai Erning mit seinem Treffer zum 3:4 den Schlusspunkt setzte (90.). Erning erhoffte sich trotz schwacher Defensivleistung Punkte: „Mit etwas Glück wäre heute mehr drin gewesen.“ Epe-Trainer Thomas Kottig stimmte zu: „Das hätte heute 4:4 ausgehen können.“

SC Südlohn – E. Ahaus II 6:3
„Das war fußballerisch das schlechteste Spiel von uns“, sah SC-Trainer Jörg Krüchting den 6:3-Sieg kritisch. Dabei ging sein Team durch einen Lupfer von Nils Sterken früh in Führung (9.). Guiliano Veenstra glich zunächst aus (22.), worauf Sterken mit einem traumhaften Seitfallziehertor zum 2:1 antwortete (23.). Erneut ließ der SC nach und kassierte durch Saffet Semer den 2:2-Ausgleich (31.). Noch vor dem Seitenwechsel machten die Gastgeber mit zwei Treffern durch Henrik Gröting und Alexander Krüchting klar, wer das Spiel gewinnen würde (40./45.). Die Eintracht gab jedoch nicht auf und erzwang ein Eigentor von Daniel Meyer zum 3:4 (63.). Danach sammelte sich der SC und konzentrierte sich auf die Arbeit nach hinten. Die Zweite von Ahaus erhöhte den Druck, kam aber zu wenig zwingenden Chancen. Stattdessen machte Nils Sterken mit zwei weiteren Treffern den Deckel drauf (88./90.). Eintracht-Coach Julian Book ärgerte sich über die 3:6-Niederlage: „Wir haben wieder zu viele Gegentore kassiert. So können wir kein Spiel gewinnen.“

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