Turnen

Turnerinnen des TuS Wüllen zweimal Vize-Landespokalsieger

Die Turnerinnen des TuS-Wüllen waren beim Landesmannschaftspokal in Rheda-Wiedenbrück erfolgreich. Die Qualifikation für die Auswahlmannschaft des Westfälischen Turnerbundes war das Ziel.
Die Starterinnen des TuS Wüllen bei dem Wettbewerb in Rhede-Wiedenbrück.
Die Starterinnen des TuS Wüllen bei dem Wettbewerb in Rhede-Wiedenbrück. © MLZ (privat)

Der TuS Wüllen hat am Samstag vier Mannschaften zum Landesmannschaftspokal nach Rheda-Wiedenbrück geschickt. Oberste Prämisse war, dass jede Turnerin die Chance erhalten sollte, sich für die Auswahlmannschaft des Westfälischen Turnerbundes (WTB) für den Bundespokal am 12. November in Mülheim zu qualifizieren.

Für die WTB-Mannschaft der über 16-Jährigen qualifizierte sich Katharina Schalk nach fast perfektem Wettkampf. Ihre Zwillingsschwester Anna Schalk und Friederike Seidel haderten mit den Auswahlkriterien. Sie rutschten trotz besserer Platzierung in der Gesamtwertung nur auf einen „Warteplatz“ und müssen hoffen, noch in das Westfalenteam „zu rutschen“.

Ebenso erging es Paula Klöpper, die sich als Gesamtvierte der unter 16-Jährigen unter den 65 Starterinnen ebenfalls mit einem „Warteplatz“ begnügen musste.

Eine Ausnahmestellung

Anders erging es in dieser Altersklasse Deutschland-Cup-Siegerin Nele Schulke, die einmal mehr in diesem Jahr ihre Ausnahmestellung unter Beweis stellte und die Konkurrenz in ihrer Altersklasse dominierte – ebenso wie Hanna Becker, die lediglich Schwächen am Boden zeigte. Im Team des TuS Wüllen 1 erturnten Nele Schulke, Anna Schalk, Katharina Schalk und Friederike Seidel knapp hinter dem Team der KTV Bielefeld in der Leistungsklasse (LK) 1 den Vizetitel. Das Team des TuS Wüllen 2 mit Marlene Althaus, Emma Dadrup, Hanna Becker, Jennika Lammers, Paula Klöpper und der verletzungsbedingt leicht gehandicapten Liv Baron erturnte unter 15 Teams einen beachtlichen 6. Platz.

In der Leistungsklasse 2 starteten in der Altersklasse 13 Jahre und jünger die jüngsten TuS-Turnerinnen. Jule Schaten, Mathilda Rusche, Diana Fendel und Rieke Kausch wussten an drei Geräten zu gefallen.

Nerven spielten nicht mit

Leider spielten am Schwebebalken bei allen Vieren die Nerven nicht mit. Sieben Stürze in vier Übungen waren für einen Podestplatz leider zu viel. Und so belegte die Mannschaft knapp hinter dem TV Gescher einen ebenfalls respektablen, aber undankbaren vierten Rang. Beachtlich in dieser Alterklasse war der 3. Platz von Jule Schaten in der Einzelwertung.

Hadern am Schwebebalken

Ebenfalls in der Leistungsklasse 2 bei den über 18-Jährigen gingen die altgedienten und routinierten Turnerinnen Hanna Schepers, Anna Romahn, Emma Nagenborg und Elisa Oeing an den Start. Nach ebenfalls starken Auftritten am Stufenbarren, Boden und Sprung haderten auch sie mit ihren Übungen am Schwebebalken. Da lediglich Anna Romahn einen Sturz an dem Zittergerät vermeiden konnte, mussten sich die Oldies mit der Silbermedaille hinter der Heimmannschaft der KTV Ravensberg begnügen. Die Einzelwertung konnte Anna Romahn für sich entscheiden. Rang 3 belegte hier Elisa Oeing.

Den Wettkampf zusammenfassend zeigten sich die Trainer Addick Stroes und Jürgen Schalk mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden, obwohl das Glück bei den Kadernominierungen in diesem Jahr nicht auf der Seite der Wüllenerinnen war. Zumal sich auch die jüngeren Turnerinnen immer mehr in der westfälischen Spitze etablieren.

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