Gemeinsam mit Maik Hollweg wird Johannes Dönnebrink (r.) auch nächste Saison den TuS Wüllen trainieren. © Michael Schley
Fußball-Bezirksliga

TuS Wüllen holt einen Landesligaspieler und einen Trainer in sein Team

Auch beim TuS Wüllen haben sie in diesen Tagen Entscheidungen für die Saison 2021/22 gefällt. Während das Trainerduo an der Friedmate weitermacht, gibt es im Kader gleich mehrere Änderungen.

Noch nicht so richtig in Schwung gekommen ist das Bezirksliga-Team des TuS Wüllen in seinen sieben Partien vor der Saisonunterbrechung. Ein Sieg und insgesamt fünf Punkte stehen für die Schwarz-Weißen zu Buche. Doch die Verantwortlichen sehen, dass die Richtung stimmt. So wurden die Verträge mit dem vor der Saison verpflichteten Trainerduo Johannes Dönnebrink/Maik Hollweg um eine weitere Spielzeit verlängert.

„Wir sind top zufrieden mit der Arbeit, die die beiden leisten“, sagt der Sportliche Leiter Ralf Wesker. „Klar hat die Mannschaft zu viele Torchancen ausgelassen und dadurch auch einige Punkte liegen gelassen. Aber man sieht, dass die Mannschaft als Team auf dem Platz steht, auch die Trainingsbeteiligung ist super.“

Nach dem etwas glücklichen Klassenerhalt in der abgebrochenen Vorsaison hatten sich Dönnbeink/Hollweg als oberste Ziel auf die Fahnen geschrieben, ein neues Team aufzubauen und die Klasse zu halten. „Wir sind auch überzeugt, dass wir das schaffen“, sagt Johannes Dönnebrink. „Die Arbeit mit den Jungs macht uns Spaß, weil alle super mitziehen.“ Das Trainerteam habe mit jedem einzelnen Akteur gesprochen und das Feedback erhalten, dass auch die Mannschaft gerne in dieser Konstellation weitermachen würde.

Von Eintracht Ahaus kommt Hendrik Almering (l.) an die Friedmate.
Von Eintracht Ahaus kommt Hendrik Almering (l.) an die Friedmate. © Johannes Kratz © Johannes Kratz

Während Dönnebrink und Hollweg also den eingeschlagenen Weg weitergehen wollen, geht mit Andre Dumpe der spielende Co-Trainer von Bord. „Er hat sich entschlossen, aus privaten Gründen eine Pause einzulegen“, so Dönnebrink. Neu im Trainerteam steht ab sofort Keeper Hendrik Vortkamp, der die Sondereinheiten mit den Torleuten der drei Herrenteams sowie der A- und B-Junioren leiten soll.

Hendrik Almering kommt von der Eintracht zum TuS Wüllen

Wie Andre Dumpe nicht mehr zum Kader zählen wird in der kommenden Saison Stefan Gosling, der Ahaus „zu 95 Prozent“ wegen eines Studiums verlassen will. Dafür hat der TuS sich die Dienste eines aktuellen Landesligaspielers gesichert: Von Eintracht Ahaus schließt sich Hendrik Almering (23) dem TuS an und soll Gosling positionsmäßig ersetzen, also auf der Sechs oder in der Abwehrkette.

Almering hatte im Stadtpark als junger Seniorenspieler zunächst in der zweiten Mannschaft gespielt, ehe ihn Trainer Frank Wegener 2019 hochzog und bis jetzt 21 Mal in der Landesligaelf eingesetzt hat. „Hendrik ist aber kein absoluter Stammspieler. Bei uns sieht er bessere Chancen“, so Dönnebrink, der von den Qualitäten des Defensivmannes überzeugt ist.

Der aktuelle Spielertrainer des SC Ahle, Michael Haeske (l.), kehrt nach Wüllen zurück.
Der aktuelle Spielertrainer des SC Ahle, Michael Haeske (l.), kehrt nach Wüllen zurück. © Johannes Kratz © Johannes Kratz

Für die Defensive begrüßen die Wüllener außerdem einen Rückkehrer: Nach zwei Jahren als Spielertrainer des B-Ligisten SC Ahle spielt ab Sommer Michael Heaske (31) wieder für den TuS, mit dem er unter anderem 2017 in die Bezirksliga aufgestiegen ist. „Michael wird uns mit seiner Erfahrung mit Sicherheit weiterhelfen“, sagt Johannes Dönnebrink.

Bereits zur Rückrunde ziehen die Trainer einen A-Junioren in den Bezirksliga-Kader hoch: Stürmer Niklas Brinker soll einmal pro Woche mittrainieren und ans Senioren-Niveau herangeführt werden.

AUCH BEI DER RESERVE BLEIBT DER COACH

Der TuS Wüllen hat sich auch mit dem Trainer seiner zweiten Mannschaft geeinigt: Franko Demuro wird auch in der Saison 2021/22 die TuS-Reserve trainieren.

In der Kreisliga B1 steht die Mannschaft als Tabellenzweiter unerwartet gut da. „Es läuft sehr gut bei der Truppe“, so Ralf Wesker. „Deshalb freuen wir uns, dass Franko weitermacht.“

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Sportredaktion Ahaus

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