TuS Wüllen landet sechs Mal auf dem Podest DTB-Pokalturnen in Dortmund

Das TuS-Team (hinten v.l.) Katharina Schalk, Lea-Marie Hils, Anna Schalk; vorne: Elisa Oeing, Marlene Althaus, Emma Daldrup, Anna Romahn und Emma Nagenborg
Das TuS-Team (hinten v.l.) Katharina Schalk, Lea-Marie Hils, Anna Schalk; vorne: Elisa Oeing, Marlene Althaus, Emma Daldrup, Anna Romahn und Emma Nagenborg © Verein
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Da das traditionsgemäß am letzten Septemberwochenende stattfindende Dortmunderpoaklturnen aus Termingründen verschoben werden musste durften 14 Wüllener Turnerinnen am zweiten Advendswochenende zum Jahresabschluss zu einer ungewöhnlichen Zeit an die olympischen Geräte.

Im ersten Durchgang gingen in der Leistungsklasse (LK 2) der Altersklassen (AK) 11 bis 13 und 14 bis 15 fünf Wüllenerinnen an die Geräte. In der AK 11-13 dominierte Liv Baron das Wettkampfgeschehen. Mit großer Sicherheit absolvierte sie alle vier Geräte, wobei sie insbesondere an ihren Paradegeräten Schwebebalken und Boden zu gefallen wusste. 49,10 Punkte reichten, um den Sieg zu erringen.

Mit dieser Leistung, da waren sich Addick Stroes und Jürgen Schalk als Trainer einig, empfahl sie sich für höhere Aufgaben. Ebenfalls stark trumpften Jule Schaten (Platz 3) und die jüngste Turnerin in dieser Altersklasse, Mathilda Rusche (Platz 4), auf. Das gute Mannschaftsergebnis komplettierte Rieke Kausch als Siebte.

In der AK 14-15 startete Jennika Lammers bei ihrem Pokalturndebüt. Drei gute Übungen am Boden, Sprung und Stufenbarren , dafür aber Stürze am Schwebebalken bedeuteten Rang 11.

Durch das gute Abschneiden der Youngster motiviert gingen in der LK 2 der 16 Jahre und Älteren sowie in den Kürwettkämpfen die übrigen Wüllenerinnen an die Geräte. Anna Romahn und Marlene Althaus marschierten im Gleichschritt durch den Wettkampf. Beide gaben sich an allen Geräten keine Blöße und spielten ihre Stärken an den Paradegeräten Stufenbarren und Sprung aus. Lohn der starken Vorstellung beider Turnerinnen war der gemeinsame zweite Platz hinter Carla Kipker aus Laggenbeck.

Emma Daldurp wurde nur durch zwei Stürze am Schwebebalken gestoppt. Rang 9 stand für sie am Ende zu Buche. Ebenfalls zum „Schicksalsgerät“ wurde der Schwebebalken für Elisa Oeing und Emma Nagenborg. (Ränge 14 und 17).

Plätze 2 bis 4 in der Kür

In der Konkurrenz der Kürturnerinnen stürzte Nele Schulke, klar auf Siegeskurs liegend, bei ihrer Doppelschraube rückwärts so heftig, dass sie den Wettkampf abbrechen musste.

In der Altersklasse Kür 16 Jahre und älter starten Anna und Katharina Schalk sowie Lea-Marie Hils. Nach nicht optimalen Sprüngen erreichten Anna und Katharina Schalk Tageshöchstwertungen am Stufenbarren Nach sicheren Übungen auf dem Balken turnten die TuSlerinnen auch am Boden solide. Lea-Marie Hils erreichte die Tageshöchstwertung.

Bei der Siegerehrung reihten sich die Wüllenerinnen auf den Rängen 2 bis 4 ein. Katharina Schalk erturnte mit 42,1 Punkten persönlichen Bestwert.