Jonas Termathe (l. VfB) im Kampf um den Ball mit TuS-Angreifer Niklas Brinker. © Johannes Kratz
Fußball-Bezirksliga

TuS Wüllen zeigt wieder sein „Heim-Gesicht“ und besiegt Alstätte

Der TuS Wüllen hat auch sein zweites Heimspiel der noch jungen Saison gewonnen. Der VfB Alstätte wartete auch nach dem dritten Spieltag noch auf den ersten Sieg.

Das lässt sich nach dem Derby bilanzieren, das die Gastgeber am Sonntag mit 2:1 für sich entschieden.

Dabei ließen sich die Wüllener auch von einem 0:1-Pausenrückstand nicht aus der Ruhe bringen. Henning Leeners hatte den VfB, der schon seit sieben Wochen auf seinen Spielertrainer Niklas Hilgemann verzichten muss, nach 22 Minuten in Führung gebracht.

Im zweiten Durchgang waren jedoch die Wüllener zweimal zur Stelle. Niklas Möller glich nach einer Ecke zum 1:1 aus, dann war es der eingewechselte Alexander Edel, der in der 72. Minute den siegbringenden Treffer erzielte. „Dank und Kompliment an Alexander Edel, der für unseren gesperrten Torjäger drei Spiele eingesprungen ist und sich mit diesem Tor auch selbst belohnt hat“, sagte Wüllens Coach Johannes Dönnebrink.

Ebenso dankte er seiner ganzen Mannschaft, die im zweiten Durchgang mit dem absoluten Willen, diese Partie zu drehen, eine tolle Reaktion auf das etwas unglückliche Gegentor gezeigt habe, als der TuS-Torhüter nach einer unübersichtlichen Situation den Ball schon aufnehmen wollte.

Beim VfB hapert es

„Die erste Halbzeit war in Ordnung, beide Mannschafte hatten ihre Chancen“, sagte VfB-Coach Niklas Hilgemann, der sich ärgerte, dass sein Team nicht einen zweiten Treffer nachgelegt hatte, als Hennig Feldhaus allein auf Wüllens Keeper zuging und sich nicht zwischen Torschuss und Pass entscheiden konnte. Das Zuspiel auf Henning Leeners bezeichnete Hilgemann dann als „Ball zwischen Bier und Schaum“. Ansonsten habe seine Mannschaft recht kompakt gestanden.

Nach dem Seitenwechsel haperte es aber, „wir haben nicht alles zulaufen können“, bemerkte Hilgemann. Um so ärgerlicher aber, dass beide Gegentreffer über Standards entstanden seien. In der Schlussphase hätte ein Kopfball noch den Ausgleich für den VfB bedeuten können. „Uns haben nach der Pause sicherlich die Ideen mit dem Ball gefehlt“, merkte Hilgemann an.

Über den Autor

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.