Fußball-Testspiel

Unions späten Siegtreffer „darf man eigentlich nicht geben“

Nach dem erwarteten Sieg beim Test-Auftakt gegen Heek/Oldenburg bezwang Union Wessum im zweiten Spiel einen höherklassigen Gegner. Das Siegtor gegen den FFC Rhade fiel aber fragwürdig.
Treffsicher im Union-Test gegen den SSV Rhade: Charlotte Eismann (M.). © Johannes Kratz (A)

Trainer Marco Leimbach war mit dem Auftritt seiner Landesliga-Fußballerinnen von Union Wessum unterm Strich zufrieden. Immerhin hatten sie mit dem SSV Rhade einen Westfalenligisten mit 2:1 besiegt.

Der Coach zeigte danach aber auch Sportsgeist und räumte ein: „Ein Unentschieden wäre das gerechtere Ergebnis gewesen. Denn vor unserem Siegtreffer hatte die Torhüterin schon beide Hände am Ball, das darf man eigentlich nicht geben“, so der frühere Torwart Leimbach.

Seine Mannschaft hätte schon nach sechs Minuten in Front gehen können, doch Rhades Keeperin parierte den Handelfmeter von Christin Holtkamp. Danach dominierte der Westfalenligist, nutzte die großen Lücken zwischen den Wessumer Mannschaftsteilen und ging verdient mit einer 1:0-Führung in die Pause.

Steigerung in der zweiten Halbzeit

Danach verhielt sich Union taktisch cleverer und fand zusehends besser ins Spiel. Der Lohn folgte in der Schlussphase. Zunächst nutzte Charlotte Eismann ein gutes Zuspiel, schlug noch einen Haken und traf zum 1:1. Ihrem zweiten Treffer ging dann das eingangs erwähnte vermeintliche Foulspiel voraus.

Weiter geht‘s für Union am kommenden Sonntag mit dem Test gegen Wacker Mecklenbeck.

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