Daniel Siehoff, hier im Trikot seines Heimatklubs SpVgg Vreden, ist kurzfristig zum VfB Alstätte gewechselt. © Johannes Kratz
Fußball-Bezirksliga

VfB-Zugang Daniel Siehoff brilliert im ersten Spiel: „Überragend aufgenommen“

Nach nur drei Einheiten nach seinem Wechsel zum VfB Alstätte stand Daniel Siehoff in der Startelf – und wurde direkt zum Matchwinner. „Eine Win-win-Situation“ sagen beide Seiten zum Wechsel.

Bislang hatte Daniel Siehoff immer nur für die SpVgg Vreden gespielt. In der Jugend, dann unter Rob Reekers in der Westfalenligamannschaft und zuletzt im Bezirksligateam der Blau-Gelben. Seit vergangener Woche trägt der Torwart jetzt das Trikot des VfB Alstätte.

Und in diesem hat er gleich einen guten Eindruck hinterlassen: Nach nur drei Trainingseinheiten mit den neuen Teamkollegen beriefen die Trainer Dirk Haveloh und Niklas Hilgemann den Neuen zum Ligaauftakt direkt in die Startelf. Und beim Auswärtsspiel gegen den SC Reken hatte Siehoff großen Anteil daran, dass die Alstätter keinen Treffer kassierten und beim 0:0 einen Punkt mit nach Hause nahmen.

Beim Wechsel hatte wenig überraschend Niklas Hilgemann als Ex-Mitspieler Siehoffs in Vreden seine Finger im Spiel. „Wir hatten ja eigentlich schon drei Torhüter im Kader“, erklärt der. „Aber als sich David Große-Hündfeld eine Verletzung zugezogen hat, wollten wir gern noch einen dazu holen.“ Und da erinnerte sich Hilgemann, dass es doch bei der SpVgg einen talentierten Keeper gegeben hat, den er ansprechen könnte.

„Ich habe dann mein gutes Verhältnis zum Vredener Vorsitzenden Christoph Kondring genutzt und er hat zugesagt, dass Daniel die Freigabe bekommen kann. Dass das so kurzfristig geklappt hat, ist nicht selbstverständlich“, sagt der Alstätter Spielertrainer. „Und schon nach dem ersten Spiel können wir festhalten, dass der Wechsel für uns eine gute Sache ist.“

Konkurrenzkampf mit Michael Gerwing und Lukas Terhürne

Allerdings sei Siehoff trotz seines gelungenen Debüts mit einigen Paraden nicht automatisch als Nummer eins gesetzt. „Wir haben einen offenen Konkurrenzkampf“, sagt Hilgemann. Neben dem 23-jährigen stehen noch der erfahrene Michael Gerwing und der junge Lukas Terhürne, am Sonntag bei der Reserve im Einsatz, im VfB-Kader. „Alle können voneinander profitieren“, sagt der Trainer.

Auch Daniel Siehoff lässt die Aufgabe im neuen Team erst mal auf sich zukommen: „Ich studiere ab dem Wintersemester in Köln, deshalb hatte ich mich auch schon in Vreden abgemeldet, bevor Hilge angerufen hat. Eigentlich wollte ich mir dort einen neuen Verein suchen, aber wie es jetzt aussieht, werde ich doch mehr in der Heimat sein als geplant.“ Vom Alstätter Team habe er bislang positive Eindrücke gewonnen. „Wie die Mannschaft mich aufgenommen hat, das war schon überragend.“

Bislang sprechen beide Seiten von einer „Win-win-Situation“. Auf seinen nächsten Einsatz hofft Daniel Siehoff schon beim kommenden Derby gegen den ASV Ellewick.

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Sportredaktion Ahaus

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