Sebastian Hahn nahm den Siegerpokal der Münsterland Zeitung im Hamalandstadion entgegen. © Sascha Keirat
Fußball

Video: Sebastian Hahn ist Vredener Fußballer des Jahrzehnts

209 Mal ist er im Trikot der SpVgg Vreden aufgelaufen. Jetzt haben unsere User Sebastian Hahn zum Vredener Fußballer des Jahrzehnts gewählt. Im Hamalandstadion spricht er über die Auszeichnung.

Seine aktive Laufbahn hat Sebastian Hahn im vergangenen Sommer für beendet erklärt. Seither widmet er sich dem Altherren-Fußball bei seinem Heimatklub TSV Raesfeld. „Allzu viele Auszeichnungen werde ich wahrscheinlich nicht mehr bekommen“, sagte Hahn, der sich sichtlich über den Siegerpokal mit der Gravur „Vredener Fußballer des Jahrzehnts“ von der Münsterland Zeitung freute.

Hahn zählte im abgelaufenen Jahrzehnt zu den großen Stützen in der ersten Mannschaft der SpVgg Vreden und stieg mit dieser auch 2011 in die Westfalenliga auf. 2018 verließ der Innenverteidiger die Blau-Gelben dann nach 209 Partien im Vredener Trikot in Richtung SG Borken.

„Auch wenn ich aus Raesfeld komme, ist Vreden meine sportliche Heimat“, sagt Hahn, der viele schöne Erinnerungen mit der Zeit im Hamalandstadion verbindet, wo er auch mehrfach die Kapitänsbinde trug.

24 Prozent der Stimmen

Gute Erinnerungen hatten offenbar viele Teilnehmer an der Online-Abstimmung an Hahn, der mit 24 Prozent der insgesamt 1565 abgegebenen Stimmen den ersten Platz vor Carlo Korthals und Dominik Sahlmer belegte. Die Abstimmung im Internet habe Hahn intensiv verfolgt und, wenn es knapp wurde, auch bei Freunden und Bekannten um die Abstimmung für ihn geworben, wie er freimütig zugibt.

Der Zweitplatzierte, Carlo Korthals, gönnt seinem langjährigen Mitspieler die Auszeichnung: „Bei Sebastian Hahn bin ich gerne zweiter Sieger. Er hat hier über Jahre seinen Stiefel gespielt, immer absolut solide, und war als Verteidiger auch noch torgefährlich.“

Nico Klein-Günnewick, ebenfalls ein Weggefährte Hahns, ergänzt: „Hahn hat die Spielvereinigung geprägt und steht zu Recht ganz oben. Er war nie verletzt und man konnte sich auf dem Platz immer zu 1000 Prozent auf ihn verlassen.“

Für den Siegerpokal werde Sebastian Hahn nun einen besonderen Platz finden. Für seinen weiteren Weg – er strebt übrigens keine Trainerlaufbahn an, wie er sagt – wünscht ihm auch Christoph Kondring, Vorsitzender der SpVgg, im Namen des Vereins alles Gute.

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Sportredaktion Ahaus

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