Darauf, dass es endlich wieder um Oberliga-Punkte geht, freuen sich die Vredener Spieler. © Sascha Keirat
Fußball-Oberliga

„Was gibt es Schöneres?“ – Vredener brennen aufs Eröffnungsspiel

Die Vorfreude bei der SpVgg Vreden könnte kaum größer sein. Nach 44 Wochen ohne Ligaspiel eröffnet sie am Samstag die Oberliga-Saison. Und das mit einem Kracher gegen den großen Titelfavoriten.

Das Oberliga-Debüt der SpVgg Vreden endete letztes Jahr dank Corona abrupt. Umso mehr freut sich das Team darauf, sich nun hoffentlich mit all den Gegner messen zu dürfen, die die höchste westfälische Spielklasse zu bieten hat. Einer der attraktivsten stellt sich direkt zur Saisoneröffnung am Samstag im Hamalandstadion vor. Ab 17 Uhr bittet die SpVgg den FC Gütersloh zum Duell.

Die Ostwestfalen um den Sportlichen Leiter und ehemaligen SpVgg-Trainer Rob Reekers, einst in der 2. Bundesliga aktiv, gelten für einen Großteil der Oberliga-Trainer als Titelkandidat Nummer eins. Zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs im vergangenen Herbst stand der FCG bereits an der Ligaspitze. „Es ist doch schön, so einen Gegner gleich am Anfang zu haben“, sagt der SpVgg-Vorsitzende Christoph Kondring. Der erwartet ein volles Stadion und ein interessantes Duell auf dem Rasen.

Ans Limit gehen

Dafür, dass seine Mannschaft den Gästen einen leidenschaftlichen Kampf bietet, garantiert Trainer Engin Yavuzaslan. „Was gibt es Schöneres, als bei diesen Rahmenbedingungen die Saison eröffnen zu dürfen? Ich denke, dass wir als Underdog an unser Limit gehen müssen, und das auch tun werden.“

Dass die Vredener auch mit vermeintlich stärkeren Gegnern mithalten können, haben sie unter anderem in den Testspielen gegen die Regionalligisten Bonner SC (1:1) und FC Schalke II (0:1) bewiesen.

Ausfälle in der Defensive

Yavuzaslan zeigt sich generell zufrieden mit der Arbeit in der Vorbereitung. „Klar gab es Phasen, in denen die Spieler körperlich und mental platt waren. Aber wir sind gerade im taktischen Bereich einen guten Schritt weitergekommen.“

Für den Ligastart sei das Team bestens vorbereitet, auch wenn mit Lars Ivanusic, Tim Schücker, Stephan Hartmann, Joshua Pazek sowie Torwart Marvin Langer gleich vier Defensivspieler fehlen. Die übrigen freuen sich, statt Laufen, Spinning und Testspielen endlich wieder um Punkte spielen zu dürfen.

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Sportredaktion Ahaus

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