SpVgg-Trainer Engin Yavuzaslan hat seine Spieler während des Trainings zum Quiz gebeten. © Screenshot SpVgg Vreden
Fußball-Oberliga

Wer wird Millionär bei der SpVgg Vreden: Ivanusic gibt den Jauch

Allein durchs Fußballspielen werden die Kicker der SpVgg eher nicht zu Millionären. Doch während des Lockdowns hat Trainer Engin Yavuzaslan ihnen zumindest virtuell die Chance gegeben.

Die Spieler während der Corona-Pause bei Laune zu halten – dieser Herausforderung mussten sich in den vergangenen Wochen viele Trainer stellen. Engin Yavuzaslan von Oberligist SpVgg Vreden hat bei seinem Team am vergangenen Freitag für beste Abend-Unterhaltung gesorgt: In der nachgeahmten Quizsendung mussten sich die SpVgg-Kicker unter sportlicher Anstrengung einem Wissenstest unterziehen.

Weil er derzeit verletzt ist und die Trainingseinheiten nicht mit seinen Mitspielern bestreiten kann, nutzte Lars Ivanusic die Gelegenheit, sein Talent als Showmaster unter Beweis zu stellen. Im Anzug und mit Brille gab er den Günter Jauch und führte durch die rund zweistündige Zoom-Konferenz. „Lars hat das einfach gigantisch moderiert, alle hatten mega Spaß“, so der Trainer.

Wie bereits seit einigen Wochen regelmäßig hatte Yavuzaslan seine Schützlinge wieder zu einer Einheit auf den Spinningrädern gebeten, die alle SpVgg-Spieler nach Hause geliefert bekommen haben. Diesmal allerdings mit einer Überraschung in petto. Es wurde eigens eine Software des Spiels „Wer wird Millionär“ angeschafft, basierend auf der TV-Sendung.

Fast 100 Fragen ausgedacht

Die fast 100 Fragen allerdings erarbeiteten die Vredener Verantwortlichen und Lars Ivanusic selbst. Es ging um spezielle Fragen zur Mannschaft (Wie hieß der Torschütze unseres ersten Gegentors gegen Eintracht Rheine?), zur Oberliga Westfalen (Welche Mannschaft hat bisher die meisten Tore geschossen?), aber auch um Allgemeinwissen (Wer ist kein ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat?, Wie viele Zähne hat das Gebiss eines Erwachsenen?).

Der SpVgg-Kader war in zwei Teams aufgeteilt (Jung gegen Alt). Während des Radelns rief Lars Ivanusic immer einen einzelnen Spieler auf, der kurz pausieren durfte, um seine Frage zu beantworten. Als Hilfsmittel standen, wie in der TV-Sendung, Joker zur Verfügung. Wurde die Frage dann trotzdem falsch beantwortet, musste das Spinningrad für eine gewisse Zeit in den anstrengenden „Bergauf-Modus“ geschaltet werden.

„Die Aktion war ein voller Erfolg“, bilanziert Yavuzaslan. „Es haben sich auch einige Zuschauer zugeschaltet, die begeistert waren. Und nebenher sind die Spieler auch noch 50 Kilometer geradelt.“ Und natürlich muss es bei ambitionierten Sportlern auch ein Ergebnis geben: „Jung“ besiegte „Alt“ knapp mit 10:9.

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