Zuwachs beim Nachwuchs Über 500 Teams mehr als in der Vorsaison im Spielbetrieb aktiv

Die Zahl bei den Juniorenfußballern, hier die C-Junioren von SuS Stadtlohn und DJK Coesfeld, ist weiter angestiegen.
Die Zahl bei den Juniorenfußballern, hier die C-Junioren von SuS Stadtlohn und DJK Coesfeld, ist weiter angestiegen. © Sascha Keirat
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505 Jugendfußball-Mannschaften mehr als in der Vorsaison kämpfen in der laufenden Spielzeit im Zuständigkeitsbereich des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen um Punkte. Dies geht aus der jetzt vom FLVW veröffentlichten Statistik hervor. In den Altersklassen bis zur U15 bei den Junioren und bei den Juniorinnen vermeldet der Verband einen deutlichen Zuwachs. Weiter rückläufig sind dagegen die gemeldeten Zahlen bei den B- und A-Junioren.

„Diese Entwicklung darf Mut machen. Gerade vor dem Hintergrund der zusätzlichen Herausforderungen wie der Pandemie ist dies eine Bestätigung für die Leistungsfähigkeit im organisierten Sport“, sagt der für den Nachwuchs zuständige FLVW-Vizepräsident Holger Bellinghoff. Der seit über zehn Jahren rückläufige Trend konnte nun bereits zum zweiten Mal in Folge umgekehrt werden. Insgesamt sind bei den Junioren 8515 und bei den Juniorinnen 617 Teams im Spielbetrieb unterwegs.

Die Entwicklung ist jedoch unterschiedlich und altersabhängig. Die Mini-Kicker verzeichneten einen Zuwachs von 75 Teams im Vergleich zur Vorsaison, die F-Junioren plus 145, die E-Junioren plus 156, die D-Junioren plus 60 und die C-Junioren plus 53. Weiter rückläufig sind dagegen die Zahlen bei den B-Junioren (minus 17) und noch stärker bei den A-Junioren (minus 38). Zum Vergleich: 2008 waren noch fast 1000 A-Junioren-Teams gemeldet, jetzt sind’s nur noch 666. Im selben Zeitraum sank die Zahl bei den B-Junioren von 1047 auf jetzt nur 775.

Nach extremen Rückgängen in den vergangenen 14 Jahren geht derweil auch die Kurve im weiblichen Bereich wieder leicht nach oben. Nach elf Teams in der Vorsaison kamen nun nochmals 71 hinzu. Gleichwohl: Seit dem Höhepunkt der Mädchen-Mannschaften 2008 hat sich deren Zahl im westfälischen Verband nahezu halbiert.