Am Grafweg werden bei der Spvg Schwerin derzeit die Planungen für die ferne Zukunft in Angriff genommen. © Jens Lukas
Fußball

Bei der Spvg Schwerin arbeiten Trainer und Vorstand bereits am Projekt 2022

Wenn es überhaupt einen Fußball-Club gibt, der mit dieser durch Spielausfälle verkorksten Corona-Saison zufrieden sein konnte bis der November-Lockdown alles stoppte, dann ist es die Spvg Schwerin. Bei der tut sich aktuell etwas.

„Wir haben noch kein schlechtes Spiel abgeliefert“, betonte Trainer Dennis Hasecke in den Wochen vor dem Lockdown gerne. Es waren allerdings bislang auch nur fünf von acht möglichen Partien, die die Bezirksliga-Fußballer der Spvg Schwerin spielen durften.

Wegen des Spiele-Rückstandes sieht der Schwerins Tabellenplatz, Rang sieben mit, optisch auch nicht optimal aus. Der erste Blick täuscht. Spitzenreiter FC Nordkirchen hat bei 19 Punkten drei Spiele mehr absolviert – und nur jene neun Punkte Vorsprung auf die Spvg, die durch die Spielausfälle entstanden sind.

Schwerin ist nur durch ausgefallene Spiele im Rückstand

Also ist weiterhin alles drin im Aufstiegsrennen für die Spvg Schwerin, wenn diese Saison im Frühjahr fortgesetzt werden sollte. So denn die aktuell sehr hohen Corona-Zahlen bis dahin überhaupt wieder heruntergedrückt wurden.

Gegen beide Spitzenclubs der Bezirksliga 9 hat Schwerin gespielt, war besser, wurde jedoch nicht vom Glück geküsst. Beim FC Roj gab es eine unverdiente 2:4-Niederlage. Das 1:1 gegen den FC Nordkirchen kam sogar noch unglücklicher zustande – mit dem Ausgleich in der Nachspielzeit durch einen unberechtigten Elfmeter.

Aber nicht allein die sportliche Seite stimmt beim Bezirksligisten Spvg Schwerin. In der nun über einen Monat andauernden Corona-Spielpause wurde fleißig an der personellen Aufstellung für die nächste Saison 2021/22 gewerkelt. „Bei uns verläuft alles im grünen Bereich. Wir haben mit fast allen Spielern über ihr Bleiben gesprochen und nur positive Antworten erhalten“, so Geschäftsführer Peter Wach.

Schwerins Trainer Dennis Hasecke hatte sich bei seinem Antritt zu Beginn der Saison 2018/19 mit der Spvg auf zunächst drei Jahre Zusammenarbeit geeinigt. © Volker Engel © Volker Engel

Zusammenarbeit mit Hasecke ist auf drei Jahre ausgelegt

Trainer Hasecke bleibt ebenfalls dabei. „Wir sind mit der guten Arbeit von Dennis sehr zufrieden“, sagt Wach, der mit dem Coach bei seinem Kommen 2019 eine Zusammenarbeit von drei Jahren vereinbart hatte. Zwei bis drei Verstärkungen von anderen Vereinen sollen noch dazustoßen, dann stehe der Kader 2021/2022.

Einigen Spielern, die Verletzungen mit sich herumschleppen, tue die lange Corona-Pause sogar gut, denkt Wach: „Nico Drabinski ist auf einem guten Weg, absolut fit zu werden. Und Kevin Wageners dickes Sprunggelenk kann sich erholen.“ Zudem tue anderen mit leichteren Blessuren die freie Zeit auch gut.

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Über 30 Jahre als Sportredakteur aktiv, bin ich nun im "Unruhestand" seit der Saison 2018/2019 als Freier Mitarbeiter für den Castroper Sport am Ball - eine neue, spannende Erfahrung. Meine journalistischen Fachgebiete sind alle Ballsportarten, die Leichtathletik und Golf. Mit den deutschen Spitzen-Fechtern war ich in den frühen 2000er-Jahren bei Welt- und Europameisterschaften in der "halben Welt" unterwegs.
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