Sebastian Clausen tüffelt an der Kaderplanung für die neue Saison. © Volker Engel
Handball

Bei HSG Rauxel-Schwerin stehen jede Menge Neuzugänge vor der Tür

Nach der Annullierung der Saison 2021/22 laufen die Planungen beim Handball-Landesligisten HSG Rauxel-Schwerin. Personell tut sich einiges in der ASG-Halle.

Es gibt auch gute Nachrichten in Zeiten von Corona. Zwar kann Handball-Landesligist HSG Rauxel-Schwerin seit dem zweiten Lockdown nicht mehr spielen sowie trainieren. Doch für die Zukunft ist Trainer Sebastian Clausen recht optimistisch. Lockdown 1 und 2 haben dazu geführt, dass sich die HSG nicht in Richtung Bezirksliga verabschieden musste. Womöglich sind die Rauxel-Schweriner künftig so gut aufgestellt, dass sie sportlich die Klasse halten können.

Zehn bis zwölf A-Jugendliche rücken in den Seniorenbereich auf

„Wir haben eine erfolgreiche A-Jugend, die in die Oberliga aufgestiegen ist. Daraus werden zehn bis zwölf Spieler in den Seniorenbereich aufrücken“, beschreibt Coach Clausen die Situation. Das HSG-Nachwuchs-Team, das in die hohe Spielklasse über Qualifikationsrunden gelangt ist, konnte aufgrund des 2. Lockdown hier allerdings noch kein Spiel bestreiten.

Da mit Ausnahme von Michel Neuhaus (Meisterschule in Süddeutschland) aktuell keine Abgänge aus der Landesliga-Mannschaft anstehen, ergibt eine recht komfortable Situation für den Trainer, keinen Exodus befürchten zu müssen. Clausen erklärt: „Wir führen gerade die letzten Gespräche. Ich kann sagen: Der Großteil der Spieler bleibt bei uns.“

Ein Großteil der Schützlinge von A-Jugend-Trainer Andreas Hünnemeyer (schwarzes Hemd) rückt zu den Senioren der HSG Rauxel-Schwerin auf. © Volker Engel (Archiv) © Volker Engel (Archiv)

Neuzugänge sind nicht geplant – Integration ist wichtiger

Neuzugänge sind nicht geplant, die Konzentration liegt darauf, aus dem bisherigen Fundus zwei neue Teams zu bilden. „Wichtig ist uns, die A-Jugendlichen erfolgreich zu integrieren. Zum Saisonstart haben wir über 30 Spieler für die erste und zweite Mannschaft zur Verfügung. Das ist eine schöne Perspektive und wir sind stolz, dass wir seit Jahren so viele Jugendliche in den Seniorenbereich überführen können.“

Doch noch ist es nicht soweit. Bis dahin heißt es: Training in Zweier-Gruppen oder einmal die Woche ein professionell geführtes Cyber-Training am Computer.

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