Ein A-Ligist aus Castrop-Rauxel hat eine Entscheidung auf der Trainerposition getroffen. © Volker Engel
Fußball-Kreisliga A

Castrop-Rauxeler A-Kreisligist hat in der Trainerfrage bereits Fakten geschaffen

Wer nach einer sportlich total verkorksten Saison, in der nächsten Spielzeit wie Phönix aus Asche erfolgreich wiederkommt, muss in der Zwischenzeit viele Dinge richtig gemacht haben.

Der Corona-Saison-Abbruch im März 2020 kam A-Kreisligist Arminia Ickern passend, da nun mehr Zeit für eine sportliche Neuorientierung vorhanden war. Es wurde gut gearbeitet in diesem Zeitraum. Beim zweiten Corona-Lockdown ab dem 1. November standen die Arminia-Fußballer mit 13 Punkten nach sieben Spielen mit breiter Brust auf Tabellenplatz sechs.

Gespräche mit Spielern beginnen jetzt

Da sollte es keine Frage sein, ob der Verein mit seinen Trainern weitermacht in der Saison 2020/21? „Natürlich wollten wir, dass unser Trainer-Duo Kim Weber und Kevin Sykora über das Saisonende hinaus bleibt. Wir haben mit ihnen geredet – beide haben für die Saison 2021/22 zugesagt“, erklärt Arminas 2. Vorsitzender Toni Weiss. In der Trainerfrage ist Arminia Ickern damit zukunftsorientiert bestens aufgestellt.

Mit den Spielern des aktuellen Kaders werde ab dieser Woche zügig über eine Vertragsverlängerung geredet, so Toni Weiss. Sefa Bal und Timmo Kantarci (beide Eintracht Ickern) stockten den Kader bereits in diesem Winter auf. „Weitere Spieler sind momentan nicht mehr in der Pipeline – es sei denn, irgendeiner will unbedingt noch zu uns kommen“, sagt Arminias Vize-Chef.

Kim Weber (im Bild) bildet zusammen mit Kevin Sykora weiterhin das Trainer-Team des SC Arminia Ickern. © Jens Lukas © Jens Lukas

Dass der FLVW derart defensiv agiert mit Aussagen im Bezug auf die Fortsetzung der Saison, ist für Weiss unverständlich. „Wenn der Verband laut Spielordnung keine Chance hat, schon jetzt ein Abbruch-Datum zu benennen ohne Klagen befürchten zu müssen, könnte man wenigstens Klarheit darüber schaffen, wie es nach dem Lockdown-Ende weitergehen soll.“

Überhaupt empfindet Weiss eventuelle gerichtliche Klagen nach einer Saison-Annullierung, wie von einigen Vereinen angedroht, ausgesprochen traurig. „Der Amateurfußball ist für alle Beteiligten doch nur Hobby.“

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Freier Mitarbeiter
Über 30 Jahre als Sportredakteur aktiv, bin ich nun im "Unruhestand" seit der Saison 2018/2019 als Freier Mitarbeiter für den Castroper Sport am Ball - eine neue, spannende Erfahrung. Meine journalistischen Fachgebiete sind alle Ballsportarten, die Leichtathletik und Golf. Mit den deutschen Spitzen-Fechtern war ich in den frühen 2000er-Jahren bei Welt- und Europameisterschaften in der "halben Welt" unterwegs.
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