In der Europastadt Castrop-Rauxel darf ein Verein trotz Lockdown seine Sportstätte öffnen. © Jens Lukas
Sport und Corona

Castrop-Rauxeler Verein darf Halle trotz Lockdown öffnen

Bekannt ist: Leistungssportler und -sportlerinnen dürfen auch während des Lockdown trainieren. Neu ist: Das Hygienekonzept eines Castrop-Rauxeler Vereins hat nun den behördlichen Segen bekommen. Somit darf er seine Halle öffnen.

Seit Monaten ruht der Ball wegen der Corona-Pandemie. Einen Plan, wann Sportler und Sportlerinnen in Nordrhein-Westfalen wieder auf die Plätze und in die Hallen dürfen, gibt es noch nicht.

Der harte Lockdown wurde bis zum 7. März verlängert, der Leistungssport bleibt davon ausgenommen. Daher wird aktuell viel darüber diskutiert, welche Sportarten und Ligen in diese Kategorie fallen – und welche nicht. Die 2. Bundesliga der Frauen zum Beispiel hat dieses Prädikat nicht – im Gegensatz zur 1. Liga.

Neu ist: Eine Sportstätte in Castrop-Rauxel darf ihre Pforten für Aktive öffnen. Das Hygienekonzept vor Ort hat nun behördlichen Segen erhalten. Die Sportanlage am Kattenstätter Busch gilt als Landesleistungsstützpunkt des Westfälischen Tennisverbands (WTV). Der TuS Ickern darf daher seine Tennishallen wieder öffnen – zumindest für ein kleines, sehr überschaubares Publikum.

„Wer mitspielen darf, bestimmt allein der WTV“, erklärt TuS-Geschäftsführer Heiko Sobbe, Und das sind die Kaderspieler und -spielerinnen des WTV. Der Lockdown in NRW ist zwar bis zum 7. März verlängert. Ausgenommen bleibt jedoch der Leistungssport.

Auch eine Ickerner Spielerin ist im Nachwuchskader des Westfälischen Tennisverbands vertreten: Paula Rumpf trat in der letzten Saison für die Westfalenliga-Damen des TuS Ickern an.

Paula Rumpf ist Kader-Spielerin des Westfälischen Tennisbunds (WTV). Daher darf sie nun beim TuS Ickern in der Halle trainieren. Das Hygienekonzept des WTV-Landesleistungszentrums am Kattenstätter Busch wurde genehmigt. © Volker Engel © Volker Engel

Staatskanzlei und Ordnungsamt hätten das Hygienekonzept des TuS Ickern nun abgesegnet, sagt Sobbe. Doch auch der WTV darf die Hallen nur eingeschränkt als Leistungsstützpunkt nutzen. Der Umbau des Ickerner Vereinsheims ist zwar „zu rund 95 Prozent“ abgeschlossen, so Sobbe, doch Umkleiden und Duschen bleiben dennoch dicht.

Bis zum Court ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Auf dem Platz dürfen nur Einzel ausgetragen werden. Doppel sind auch den WTV-Kaderspielern und -spielerinnen weiterhin untersagt.

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Redaktion und Sportredaktion Castrop-Rauxel

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