Dem Pöppinghauser Ärger über die neue Sportstättennutzungsgebühr machte Martin Gudd in einem Leserbrief (oben rechts) Luft. Unterdessen hatten Ulrich Romahn (Foto rechts, Mitte) und seine mittlerweile verstorbenen SSV-Mitstreiter Gerd Freiling (r) und Meinolf Schnettler (l) einen Vorschlag zur Güte gemacht, den die heimischen Sportler in einem Marsch zum Rathaus (Foto links) unterstützten. © Fotos Jens Lukas / Montage Nina Dittgen
Nutzungsgebühr für Sportstätten

Castrop-Rauxeler Vereine ärgerten sich vor zehn Jahren über neue Gebühr

Im Jahr 2013 mussten die Vereine erstmals für die Nutzung von Sportplätzen und Hallen bezahlen. In all den Jahren zuvor hatten die heimischen Vereine kostenlos auf den Sportplätzen und in den Hallen trainiert und gespielt. Die Reaktionen fielen nicht positiv aus.

Jetzt mussten sie eine Jahresgebühr pro erwachsenem Mitglied von 18 Euro sowie 6 Euro pro Kind oder Jugendlichem zahlen. Ulrich Romahn, der Vorsitzende des Stadtsportverbandes (SSV), und seine Vorstandsmitstreiter hatten dieses preiswertere und faire Modell zur Güte erarbeitet. Denn die Stadtverwaltung hatte zunächst geplant, die Vereine pro Nutzungsstunde 10 Euro berappen zu lassen.

Klubs waren von Pro-Kopf-Lösung ausgegangen, Stadt wollte Stunden abrechnen

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