Cemal Cicibas von Eintracht Ickern muss im Derby auf viele Spieler verzichten. © Volker Engel
Fußball

Eintracht plant vor Derby gegen Frohlinde II mit der Reserve – Kreisliga A im Überblick

Eintracht Ickern trifft im Derby der Kreisliga A auf den FC Frohlinde II. Der FCF entthronte zuletzt den VfB Habinghorst. Eintracht wartet indes seit fünf Spielen auf einen Sieg.

Im Stadtderby Nord gegen Süd treten Eintracht Ickern und der FC Frohlinde II gegeneinander an. Am Sonntag (17. Oktober) ist der Tabellensiebte der Fußball-Kreisliga A aus Frohlinde beim Vierzehnten an der Uferstraße zu Gast. Der VfB Habinghorst und Arminia Ickern möchten nach Niederlagen wieder zurückschlagen. Die SG Victoria/Sportfreunde möchte ein Team von oben ärgern.

Eintracht-Trainer wünscht sich ein Zu-Null-Spiel

Eintracht Ickern ist seit fünf Spielen ohne Sieg. Frohlinde feierte indes zuletzt ein 2:0 gegen den VfB Habinghorst. „Frohlinde hat den Tabellenführer von der Spitze geholt“, sagt Eintracht-Coach Cemal Cicibas anerkennend. „Gegen Habinghorst zu Null zu spielen, ist schon was.“

Dirk Vierhaus, Trainer des FC Frohlinde II, möchte den Erfolg gegen Habinghorst indes nicht zu hoch hängen. „Das war ein verdienter Sieg, aber wir müssen mit hoher Konzentration und der richtigen Einstellung in Ickern antreten“, sagt er. Schließlich treffe man auf einen nahezu unbekannten Gegner. „Außer Django Sahinli und Enes Caliskan kenne ich keinen der Spieler“, so Vierhaus.

Bei Ickern stehen nur zwölf Spieler zur Verfügung

Die komplette Ickerner Mannschaft wird der Frohlinder Übungsleiter auch am Sonntag nicht zu Gesicht bekommen. Genau dort liegt das Problem der Ickerner. „Irgendwie ist der Wurm drin“, erklärt Cicibas. „Wir haben eigentlich einen 23-Mann-Kader, aber am Sonntag habe ich nur zwölf Spieler. Ich werde also auf Spieler aus der Reserve zurückgreifen müssen.“ Urlaub, Verletzung oder berufliche Verpflichtung dünnen den Eintracht-Kader vor dem Derby aus. Frohlinde II muss indes auf allein auf Lennart Reichel verzichten.

Der letzte Gegner des FC Frohlinde II, der VfB Habinghorst (3.), trifft Sonntag um 15 Uhr auf ETuS Wanne. Dann wird auch Trainer Marc Olschewski wieder da sein, der die vergangene Partie im Urlaub verfolgen musste. „Meine Spione vor Ort haben mir bestätigt, dass die Mannschaft gut mitgezogen hat, als ich nicht da war“, sagt er und lacht.

VfB-Torjäger Homann fällt aus

Olschewski erwartet einen Gegner, der offensiv schwierig zu stoppen sein wird und mit Driton Hamitaj über den zweitbesten Torjäger der Liga verfügt – nach VfB-Stürmer Ilias Homann, der aber verletzt ausfällt. Neben ihm werden auch Oilid Hammouda, Fahd Latrach und eventuell auch Fatlum Zaskoku fehlen. Dafür kann Fatmir Ferati vielleicht wieder spielen.

Marc Olschewski wird am Sonntag wieder beim VfB Habinghorst an der Linie stehen. © Jens Lukas © Jens Lukas

Beim VfB Börnig gab es für Arminia Ickern (6.) eine bittere 3:4-Pleite – trotz 3:1-Führung. „Wir haben darüber gesprochen. Da haben wir ordentlich ins Klo gegriffen. Wir sind nach dem Anschlusstreffer unruhig geworden“, sagt Trainer Kim Weber.

SG Victoria/Sportfreunde hofft auf eine Überraschung

Am Sonntag, um 15 Uhr trifft die Arminia auf die Sportfreunde Wanne-Eickel II (8.). „Ich erwarte einen Gegner auf Augenhöhe.“ Verzichten muss der Trainer auf mehrere Abwehrspieler. „Da muss ich mir etwas zusammenbasteln. Aber egal, wer spielt, sie werden motiviert sein.“

Arminia Ickern hat laut Trainer Kim Weber gegen Börnig „ins Klo gegriffen“.
Arminia Ickern hat laut Trainer Kim Weber gegen Börnig „ins Klo gegriffen“. © Jens Lukas © Jens Lukas

Eine motivierte Mannschaft erwartet auch Danny Jordan, Trainer der SG Victoria/Sportfreunde (12.) gegen den Vierten BV Herne-Süd (Sonntag, 15 Uhr). „Wir werden alles reinwerfen. Gegen die oberen Teams sind es immer super Spiele. Wir haben bis jetzt immer nur knapp verloren. Vielleicht geht diesmal etwas.“

Am 13. Oktober traf die SG im Nachholspiel auf SuS Merklinde (2:2). Der SuS hat an diesem Wochenende nach vier Spielen in elf Tagen aber spielfrei.

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Redaktion und Sportredaktion Castrop-Rauxel
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Hat im Mai 2020 in der für den Lokal-Journalismus aufregenden Corona-Zeit bei Lensing Media das Volontariat begonnen. Kommt aus Bochum und hatte nach drei Jahren Studium in Paderborn Heimweh nach dem Ruhrgebiet. Möchte seit dem 17. Lebensjahr Journalist werden.
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Tobias Larisch

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