Am Abend des 11. Dezembers wird im Frohlinder Vereinsheim an der Brandheide das Licht angehen. Weil es um Zukunftweisendes geht. © Jürgen Weiß
Fußball-Landesliga

Freitag, der 11., ist beim FC Frohlinde ein wichtiges Datum

Wochenlang war das Vereinsheim des FC Frohlinde leer. An einem Abend wird im Haus an der Brandheide das Licht aber angehen. Weil es um Zukunftweisendes geht.

Während des Corona-Lockdowns für die Fußballer scheinen alle Clubs wie gelähmt zu sein. Das Vereinsleben ist quasi tot. In all den Jahren zuvor ist die Vorweihnachts-Zeit auch beim FC Frohlinde jene Zeit gewesen, in der sportlich die ersten Weichen gestellt wurden.

Straße vor dem Sportplatz ist frisch renoviert

Die Sanierung der Straße neben dem FCF-Sportplatz wird sicherlich nicht das einzige Thema sein, wenn sich am Freitag, 11. Dezember, die Verantwortlichen um den Vorsitzenden Robert Janßen treffen. Sie wollen die neue Saison 2021/22 planen.

Denn entschieden ist beim heimischen Landesligisten noch nichts. Keine Verlängerung von Spielern, wie es derzeit der SV Wacker Obercastrop (Westfalenliga) in diesen Tagen mit Volldampf praktiziert.

Aktuell steht noch nicht fest, ob Stefan Hoffmann (l.) und Michael Wurst auch in der Saison 2021/22 die Trainer des FC Frohlinde sein werden. © Marcel Witte © Marcel Witte

Die Zukunft der Trainer ist noch nicht geklärt

Noch weiß niemand, wie die ausgesetzte Saison 20/21 weitergeht. Neben der Weiterverpflichtung der Spieler ist auch noch nicht die Zukunft der Trainer Stefan Hoffmann und Michael Wurst noch nicht geklärt.

Der Sportliche Leiter Sphend „Siggi“ Morina sagte drei Tage vor dem Termin: „Das werden wir am Freitag alles angehen, über neue Spieler zu sprechen wäre in dieser Corona-Pause reine Spekulation.“ Und wo findet die Versammlung überhaupt statt: „Wir tagen natürlich unter den Corona-Auflagen“ so Morina. Viele unbeantwortete Fragen stehen dann im Raum.

Zunächst geht es darum, die Saison fortzusetzen. Gut ist sicherlich, dass die lange Zeit verletzten Spieler wie etwa Marcel Herder, Alexander Sube, Emirhan Danerbas, Bekir Kilbas oder Jonathan Marzol die Chance hatten, sich zu erholen. Coach Hoffmann sagte dazu: „Ich hoffe, sie haben alle die Wochen genutzt.“

Sorgen muss er sich vielleicht um seinen Kapitän Dietrich Liskunov machen. Der ging nämlich mit den gegen ihn gezeigten vier Gelben Karten beim letzten Punktspiel bei Viktoria Resse forsch vorneweg. Wenn es wieder losgehen sollte, droht dem Spielführer gleich eine fünfte Gelbe – und somit prompt ein Spiel Sperre.

Über den Autor
Sportredaktion Castrop-Rauxel
Geboren und wohnhaft in Castrop-Rauxel, bin ich über den Billardsport (Karambolage) als freier Mitarbeiter in der Castrop-Rauxeler Lokalredaktion angefangen. Da ich neben dem französischen Billard noch Fußball, Handball, Tischtennis und Tennis in Vereinen aktiv ausführte bot es sich förmlich an, darüber ebenfalls zu berichten.
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