HSG-Trainer Sebastian Clausen (l.) hat noch bis zum 4. September Zeit, die HSG Rauxel-Schweriner auf die Landesliga-Saison vorzubereiten. © Volker Engel
Handball

Landesliga: HSG Rauxel-Schwerin legt sich Überraschung für neue Gegner zurecht

Die Landesliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin stehen vor einer Saison mit Duellen mit fremden Teams - aus Unna und Hamm. Trainer Sebastian Clausen macht daher ein Geheimnis aus der Testspiel-Taktik.

Handball-Landesligist HSG Rauxel-Schwerin steht vor einem Verjüngungsprozess. „Viele Spieler aus der zweiten Mannschaft und A-Jugend müssen in den Kader integriert werden“, sagt HSG-Trainer Sebastian Clausen. „Die Landesliga ist da schon ein größerer Sprung.“ Das gilt vor allem für die A-Jugendlichen, die sich zwar für die Oberliga qualifizierten, aber wegen Corona nicht spielen konnten.

Unbekannte Teams in der Staffel

Die Pandemie schwebt als dunkler Schatten über der Saison, die am 4. September beginnen soll. „Wir müssen abwarten, welche Störungen der Saison es wegen Corona geben wird“, so Clausen. Der Großteil der Spieler sei bereits durchgeimpft.

Doch auch logistisch könnte die kommende Spielzeit zur Herausforderung werden. Zwar sollen die Renovierungen der ASG-Sporthalle bis zum Ende der Sommerferien soweit vorangeschritten sein, dass zwei Kabinen mit Duschen fertig sind, erklärt Claußen. „Doch wenn der Rest nicht bald fertig wird, kann das in dieser Saison knifflig werden.“ Schließlich wollen ja auch die übrigen HSG-Teams im Spielbetrieb antreten.

Die kommende Landeliga-Saison wird für das Clausen-Team eine Gleichung mit mehreren Unbekannten. Einige Teams aus Unna oder Hamm finden sich in der Staffel der HSG wieder. „Was die Leistungsstärke der Mannschaften angeht, wird das eine Wundertüte für alle“, prophezeit der Rauxel-Schweriner Coach.

Derzeit probiert die HSG Rauxel-Schwerin in Testspielen verschiedene Abläufe aus. Was genau seine Spieler dabei einstudieren, behält Coach Sebastian Clausen wohlweislich für sich.
Derzeit probiert die HSG Rauxel-Schwerin in Testspielen verschiedene Abläufe aus. Was genau seine Spieler dabei einstudieren, behält Coach Sebastian Clausen wohlweislich für sich. © Jens Lukas (Archiv) © Jens Lukas (Archiv)

Bleibt also nur die Saisonvorbereitung, um sich gegen künftige Gegner zu wappnen. Jeweils drei Trainingseinheiten pro Woche stehen auf dem Programm. Im ersten Testspiel gegen den Landesligisten TV Brechten (30. Juli) mussten sich die Rauxel-Schweriner knapp mit 18:19 geschlagen geben.

„Es war ein gutes Spiel, gerade was die Abwehr angeht, waren gute Ansätze zu sehen“, so der HSG-Übungsleiter. „Wir haben am System rumgefeilt. In Hinblick auf künftige Gegner will ich aber nicht preisgeben, was wir da konkret einüben.“ Im Angriff laufe noch nicht alles rund, da fehle es noch an Eingespieltheit.

Im Test beim Bezirksligisten Westfalia Scherlebeck (7. August) sprang zwar ein 28:20-Sieg heraus, verhalf aber nur zu wenig neuen Erkenntnissen. Die Mannschaft trainiere noch Abläufe, so Clausen.

Lukas Steinhoff kehrt zurück

Am dritten August-Wochenende steht ein Test bei der DJK Oespel-Kley (Landesliga) an, dann folgt ein Trainingslager beim Kreisligisten SG Suderwich. Der HSG-Testspiel-Reigen findet dann beim TV Westfalia Harlingen seinen Abschluss. „Das könnte knackig werden“, so Clausen. Andere Trainer hätten vor der Spielstärke der Sauerländer gewarnt. Er selbst kennt sie nicht.

Beim eigenen Personal kann er sich indes auf bekannte Gesichter setzen. Zwar ist Michel Neuhaus aus beruflichen Gründen nach Süddeutschland verzogen und steht daher den Rauxel-Schwerinern nicht mehr zur Verfügung. Dafür kehrt Lukas Steinhoff nach einer Saison beim PSV Recklinghausen (Verbandsliga) zur HSG zurück.

Über den Autor
Redaktion und Sportredaktion Castrop-Rauxel

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.