Mit Radladern und Schaufeln bewegten die RVR-Anhänger 130 Tonnen Rotgrand und Vulkan-Asche zwischen Park- und Tennisplätzen. © privat (RVR/Christian Welz)
RV Rauxel

Mitglieder eines Castrop-Rauxeler Vereins bewegen 130 Tonnen Asche

Drei Tennis-Plätze auf der Wartburginsel sind komplett generalüberholt, bevor es dauerhaft frostig wird. Damit liegt der RV Rauxel im Zeitplan. Fünf Vereinsmitglieder haben ordentlich mit angepackt.

Die Tennisabteilung des RV Rauxel blickt den frostigen Wintertagen gelassen entgegen. „Dank des Engagements einiger Mitglieder liegen wir sehr gut im Zeitplan“, erklärt Abteilungsleiter Christian Welz. Die Generalüberholung dreier Tennisplätze auf der Wartburginsel ist abgeschlossen. „Das ist wichtig. Die Plätze brauchen Winterruhe, damit sie ab März bespielbar sind“, so Welz.

Mit einem Kraftakt haben einige fleißige Vereinsmitglieder die vier professionellen Platzbauer unterstützt. Rund 130 Tonnen Rotgrand und Vulkan-Asche bewegten die RVR-Anhänger zwischen Park- und Tennisplätzen per Radlader. Hans Lojack, Günter Scheuermann, Arno Kloth, Wolfgang Nowak und Willi Verhoven waren eine Woche lang von früh bis spät im Einsatz.

Drei Tennisplätze auf der Wartburginsel sind komplett saniert. Dafür haben Vereinsmitglieder des RV Rauxel 130 Tonnen Rotgrand und Vulkan-Asche bewegt.

Dies ermöglichte den professionellen Platzbauern, in relativ kurzer Zeit drei Courts komplett auszukoffern und mit neuer roter Asche zu versehen. Zudem gab es neue Platzmarkierungen und Netzpfosten.

Die Geläufe erhielten zudem Beregnungsanlagen, die die Asche per Zeitschaltuhr bewässern. „So kann künftig verhindert werden, dass die Plätze in einem sehr heißen Sommer Schaden nehmen“, erläutert Welz. Dafür mussten Wasser- und Stromleitungen verlegt werden. Alle drei generalüberholten Plätze liegen am Toten Arm-Ufer des Rhein-Herne-Kanals.

Die kaputten Wege zu den Tennisplätzen werden nach dem Jahreswechsel erneuert. © Christian Püls © Christian Püls

Nach der Frostperiode sollen die Wege zu den Courts saniert werden. Diese wurden über die Jahre von Baumwurzeln angehoben und arg in Mitleidenschaft gezogen. Für die Verlegung der Wasserleitung musste der Asphalt stellenweise aufgebrochen werden. Er wird erneuert. „Diese Arbeiten werden erst im nächsten Jahr beginnen erklärt Welz.

Die Sanierung der Tennisplätze mit der Beregnungsanlage sowie der Wege geschieht im Rahmen des NRW-Förderprogramms „Moderne Sportstätten 2022“. Insgesamt 247.926 Euro flossen an die Wartburginsel. Auch die Ruderabteilung und der Gesamtverein werden von der Summe profitieren.

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Redaktion und Sportredaktion Castrop-Rauxel

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