Stephan Böhm war bis Dezember 2019 Trainer in der Kreisliga A bei Arminia Ickern. © Volker Engel
Fußball

Nach Rauswurf: Trainer von Arminia Ickern landet in der Landesliga

Im Dezember 2019 trennten sich die Kreisliga-A-Fußballer von Arminia Ickern von ihrem Trainer Stephan Böhm. Dieser hat nunmehr zwei Spielklassen höher eine Aufgabe gefunden.

Die Erde im Fußball dreht sich also doch ganz schnell weiter: Trainer Stephan Böhm war vor der Winterpause 2019/20 unter für ihn nicht geklärten Umständen beim A-Kreisligisten SC Arminia Ickern entlassen worden. Der Tabellenstand damals war Platz 14 im Oberhaus des Fußballkreises Herne/Castrop-Rauxel. Nun hat Böhm einen neuen Job gefunden.

Neue Aufgabe in Herten

Der 47-Jährige ist neuer Co-Trainer beim Landesligisten BW Westfalia Langenbochum. Cheftrainer dort ist Nassir Malyar. Damit kehrt Böhm zumindest einmal in der kommenden Saison auch nach Castrop-Rauxel zurück – wenn Langenbochum beim FC Frohlinde antritt.

Zusammen mit Cheftrainer Nassir Malyar (r) betreut der ehemalige Schweriner und Ickerner Coach Stephan Böhm (r) den Landesligisten Westfalia Langenbochum.
Zusammen mit Cheftrainer Nassir Malyar (r) betreut der ehemalige Schweriner und Ickerner Coach Stephan Böhm (r) den Landesligisten Westfalia Langenbochum. © Westfalia Langenbochum © Westfalia Langenbochum

Nachdem Stephan Böhm nach eigener Aussage „positive Anzeichen“ für eine Weiterverpflichtung in Ickern erhalten hatte, traf ihn die Kündigung im Dezember 2019 völlig überraschend. Er bekam seinen Rauswurf per Telefon vom 2. Vorsitzenden Toni Weiß mitgeteilt, Danach habe es nie ein weiteres persönliches Gespräch mit dem Vorstand gegeben. Wenige Tage später erklärte Stephan Böhm als Zuschauer beim Landesligaspiel des SV Wacker Obercastrop gegen die Spvg Horsthausen (2:0) schon völlig entspannt: „Ich mache mir über meine Zukunft als Trainer keine großen Sorgen.“ Recht hatte er, wie jetzt die Verpflichtung als Co-Trainer bei Landesligist Langenbochum zeigt.

Kontakt riss nicht ab

Böhm ist beileibe kein Unbekannter in Langenbochum, hatte er dort zu Zeiten der damaligen SG Langenbochum schon im Jugendbereich erfolgreich gearbeitet. Auch nach seinem Abschied riss Böhms Kontakt zum Hertener Verein nie ab. Im Gegenteil: Er war dort oftmals als Zuschauer bei Meisterschaftsspielen zu sehen.

Stephan Böhm ist zurück bei Westfalia Langenbochum. © Westfalia Langenbochum © Westfalia Langenbochum

Warum er nun zurückkehrt? Dazu merkt Böhm auf der Vereins-Homepage der Langenbochumer an: „Seit über zehn Jahren stehe ich in einem freundschaftlichen Kontakt und regelmäßigem Austausch mit Trainer Nassir Malyar. Wir haben bei diesen Gesprächen festgestellt, dass wir in die gleiche Richtung denken. Ich habe totale Vorfreude auf die Jungs, die Saison und die Herausforderung in meinem neuen, alten Verein.“

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Über 30 Jahre als Sportredakteur aktiv, bin ich nun im "Unruhestand" seit der Saison 2018/2019 als Freier Mitarbeiter für den Castroper Sport am Ball - eine neue, spannende Erfahrung. Meine journalistischen Fachgebiete sind alle Ballsportarten, die Leichtathletik und Golf. Mit den deutschen Spitzen-Fechtern war ich in den frühen 2000er-Jahren bei Welt- und Europameisterschaften in der "halben Welt" unterwegs.
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