Tischtennis

Rückblick: Zwei Saison-Unterbrechungen und ein Revival nach einem Vierteljahrhundert

Im April 2020 wurde die Tischtennis-Saison 2019/20 abgebrochen, die laufende Spielzeit ist seit Oktober ausgesetzt. Zu Feiern gab es nur eine Rückkehr auf die sportliche Bühne.
Der einzige Lichtblick im Tischtennis-Coronajahr: Die DJK Roland Rauxel hat erstmals seit 25 Jahren wieder ein Damen-Team im Ligaspielbetrieb: Rijetha Sivanenthiran (v.l.n.r.), Mia Scharpenberg, Kapitänin Katharina Kruse, Jessica Siersiecki-Rogge und Nikie Chien. © Christian Chroscinski

Die Saison 2019/20 werden die Tischtennisspielerinnen und Tischtennisspieler so schnell nicht vergessen – obgleich es doch viele gerne täten.

Die Spielzeit hatte eigentlich ganz normal begonnen. Dann am 2. April die Nachricht: Die laufende Spielzeit wird wegen der Corona-Pandemie abgebrochen, die Tabellenstände eingefroren.

Auf- und Abstiege wurden anhand der Abbruch-Tabelle entschieden. Die Landesliga-Herren des DJK Roland Rauxel schafften auf Rang sieben knapp den Klassenverbleib, den Bezirksklassen-Herren des Post SV blieb die Relegation gegen den Abstieg erspart. Die Verbandsliga-Damen des Post SV hielten sich mit einem sicheren fünften Platz vornehm aus allem raus. Die Hallen waren dicht, wohl dem, der zu Hause eine Tischtennisplatte hat.

Doppel gestrichen, Zählweise geändert

Dann die nächste Zäsur: Nachdem es zunächst hieß, alle Ligaspiele sollen ab 29. August wie gewohnt stattfinden, machte der Westdeutsche Tischtennisverband (WTTV) am 25. August klar: In dieser Saison wird ohne Doppel gespielt und im Zweifelsfall bei den Einzeln bis zwölf gezählt.

Doch es gab auch einen großen Lichtblick im Tischtennisjahr: Die DJK Roland Rauxel brachte erstmals seit 25 Jahren wieder ein Damen-Tischtennisteam in den Liga-Spielbetrieb.
Am 26. Oktober dann das vorläufige „Aus“ auch für diese Spielzeit, die Saison ist seitdem unterbrochen.

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