Sascha Schröder bejubelte viele Male seine Tore für den SV Wacker Obercastrop. Jetzt ist er Spieler beim SV Hilbeck - und trifft mit seinem neuen Team auf den FC Frohlinde. © Volker Engel
Fußball-Landesliga

SV Hilbeck kommt zum FC Frohlinde mit einem Frohlinde-Kenner

Der FC Frohlinde wartet nach vier Spieltagen in der Fußball-Landesliga auf den ersten Sieg. Kann der erste Dreier am Sonntag, 26. September, ab 15.15 Uhr gegen SV Hilbeck eingefahren werden?

Zwei Unentschieden, zwei Niederlagen, das ist die Magerbilanz des FC Frohlinde in der Fußball-Landesliga. Schrillen beim FC Frohlinde schon die Alarmglocken? Denn die Chance, gerade gegen Sonntagsgast SV Hilbeck die Wende zu schaffen, scheint nicht groß.

Ex-Wackeraner hat gefährliche Einwürfe parat

Dazu hat der Gegner auch noch in Sascha Schröder einen Mann dazubekommen, der sich als vormaliger Spieler des SV Wacker Obercastrop mit dem FC Frohlinde als Gegner bestens auskennt. Das könnte den Unterschied ausmachen. FCF-Ex-Trainer Stefan Hoffmann hatte einst bei dem schnellen und schussstarken Schröder erkannt: „Seine Einwürfe sind gefährlicher als manche Flanken.“

Aber Hilbeck ist nicht nur Sascha Schröder. Die Mannschaft aus Werl hat sich in allen Begegnungen gegen den FCF in der Landesliga als unangenehm herausgestellt. Gewinnen konnten die Mannen von der Brandheide diese (wenn auch knappen) Duelle noch nie. Nur einmal blieb ein Punkt auf dem heimischen Terrain.

Die neuformierte Mannschaft des Trainer-Duos, Jimmy Thimm und Daniel Diaz, sollte jetzt hellwach sein. Die ersten vier Matches wurden förmlich verschlafen, hatte Coach Thimm angemerkt. Bei den zwei Punkteteilungen (je 2:2) gegen SG Welper und SV Brackel war einfach mehr drin. Wie bei den klaren Niederlagen in Horst-Emscher (0:4) und in Kirchhörde (0:3). Dort hatte Coach Thimm auch genug Chancen für Zählbares gesehen. Nach dem 0:3 zuletzt in Kirchhörde sagte der Trainer schon recht dramatisch: „Wir sind jetzt zum Siegen verdammt.“

Zum Glück muss man sagen, ist die Saison 2021/22 erst vier Spieltage alt. Doch will man den Anschluss nicht ans Mittelfeld verlieren, kann die dramatische Trainer Aussage ein Weckruf für das Team sein. Der Kader ist gut gefüllt, 18 Akteure werden sich laut Thimm am Sonntag die Trikots überziehen. Dabei sind auch die Urlauber Fatih Aldibas und Marcel Herder.

Eine weitere Aussage tätigte Thimm am Freitag zu den Torhütern: „Obwohl Pascal Eiba ein Raketen-Torwart ist, haben wir nun Marvin Raab zu unserer Nummer Eins benannt.“

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Sportredaktion Castrop-Rauxel
Geboren und wohnhaft in Castrop-Rauxel, bin ich über den Billardsport (Karambolage) als freier Mitarbeiter in der Castrop-Rauxeler Lokalredaktion angefangen. Da ich neben dem französischen Billard noch Fußball, Handball, Tischtennis und Tennis in Vereinen aktiv ausführte bot es sich förmlich an, darüber ebenfalls zu berichten.
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