Aus dem Ensemble der Nationalmannschaft von Brasilien, die hier das Tor zum 1:0 im Länderspiel im September 2004 in Berlin gegen Deutschland bejubelt, wünscht sich ein Castrop-Rauxeler Trainer einen Spieler. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Fußball-Kreisliga B

TuS Henrichenburg: Trainer würde gerne Brasilianer zur Lambertstraße lotsen

Welchen Spieler würden Sie auf den Platz bringen, wenn Sie frei wählen könnten? Das haben den Trainer des TuS Henrichenburg gefragt. Dieser würde einen Oldie reaktivieren.

Angenommen Sie hätten einen Wunsch frei: Welchen Spieler, egal welchen auf der Welt, würden Sie für Ihren Kader dazugewinnen wollen? Diese Frage hat Alexander Schmottlach, Trainer der Kreisliga-B-Fußballer des TuS Henrichenburg, beantwortet. Er würde gerne einen heute 41 Jahre alten Brasilianer aus dem Ruhestand holen.

In Henrichenburg: Erstes Training bei „geilem Wetter“

Coach Schmottlach und der TuS Henrichenburg haben in der Saison 2021/22 den Aufstieg in die Kreisliga A im Blick. Verständlich. Denn schon in der am 19. April annullierten Spielzeit hätte der Sprung in die Kreisliga A gelingen können.

Am Dienstag (8. Juni) hatte Schmottlach das erste Training aufgerufen – 23 Spieler kamen. „Es hat Megaspaß gemacht, wieder auf dem Platz zu trainieren bei geilem Wetter und mit dieser supergeilen Truppe“, war der TuS-Trainer nach den ersten Trainingseindrücken höchst begeistert.

Zu den vier bekannten Neuzugängen gesellen sich mit den Youngstern Ben Böhm (kommt vom VfB Waltrop) und Julia Hager (eigene A-Jugend) noch zwei Spieler für die Defensive dazu. Und Mathias Köhnen, der sich zuletzt ins Team Henrichenburg II zurückgezogen hatte, will auch wieder oben angreifen. „Mathias ist heiß wie Frittenfett“, freut sich Schmottlach darüber, ihn in seinem Kader zu haben.

Henrichenburgs Trainer Alexander Schmottlach wünscht sich einen brasilianischen Ex-Weltmeister für sein Team. © Volker Engel © Volker Engel

Wie es scheint: Alles passt gut zusammen beim TuS Henrichenburg. Oder hätte Trainer Alexander Schmottlach doch noch einen Wunsch, wenn er sich einen Spieler aussuchen dürfte – egal wie utopisch dessen Name auch klingen mag?

Der TuS-Trainer muss nicht lange überlegen: „Den Brasilianer Ronaldinho hätte ich gerne – den würde ich sogar aus dem Ruhestand zurückholen.“ Mit Ronaldinho hat Schmottlach gleich in die fußballerische Superkiste gegriffen. Ronadinho war 2002 mit Brasilien Weltmeister, hat mit Barcelona die Champions-League gewonnen, war zweimal Weltfußballer und Meister in Spanien, Frankreich und Italien.

Ronaldinho ist der Wunschspieler von Henrichenburgs Coach Alexander Schmottlach. © picture-alliance/ dpa © picture-alliance/ dpa

Diese Auszeichnungen sind es aber nicht allein, warum Schmottlach gerade Ronaldinho gerne beim TuS Henrichenburg hätte. Vielmehr: „Ronaldinho spielt fantastischen leichtfüßigen Fußball. Er war der beste Spieler. Sein Lachen und seine gesamte Art zu spielen, hat uns allen gezeigt, warum wir den Fußball lieben.“

Viel mehr Komplimente gehen kaum für einen Fußballer. Nur schade, dass Ronaldinho nichts weiß von Trainer Schmottlachs Wunsch.

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Über 30 Jahre als Sportredakteur aktiv, bin ich nun im "Unruhestand" seit der Saison 2018/2019 als Freier Mitarbeiter für den Castroper Sport am Ball - eine neue, spannende Erfahrung. Meine journalistischen Fachgebiete sind alle Ballsportarten, die Leichtathletik und Golf. Mit den deutschen Spitzen-Fechtern war ich in den frühen 2000er-Jahren bei Welt- und Europameisterschaften in der "halben Welt" unterwegs.
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