Die Renovierungsarbeiten am Vereinsheim des FC Frohlinde an der Brandheide sind noch nicht abgeschlossen. Die Verantwortlichen haben unterdessen ein weiteres Projekt ins Auge gefasst. © Jens Lukas
Fußball

Vorsitzender des FC Frohlinde hat Pläne für Tribüne an der Mittellinie

Durch die Saison-Annullierung bleibt beim FC Frohlinde vieles wie gehabt. Der FCF ist weiterhin Landesligist. Abseits des Spielfeldes bahnen sich aber Änderungen an.

Der FC Frohlinde geht als Landesligist in die Saison 2021/22. An dem Status ändert sich nichts. Bewegung ist allerdings während der Corona-Pandemie in die Klubheim-Renovierung gekommen. Außerdem gibt es neue Ideen für die Infrastruktur beim FCF.

Da die Saison 2020/21 annulliert worden ist, können sich der FCF-Vorsitzender Robert Janßen und seine Mitstreiter um andere Themen kümmern. Sichtbar ist die Modernisierung und der Ausbau des Vereinshauses. Zeitgleich spielen Janßen und Co. seine Zukunftsmusik, die noch nicht alle gehört haben.

Container sollen beim Bauen helfen

Der FC Frohlinde möchte seinen Fans und Gästen in Zukunft eine überdachte Tribüne bieten. Der geplante Bau wird allerdings aus Kostengründen im Jahr 2022 beginnen. Dazu sagt Janßen: „Es ist ja erst einmal nur eine Idee, die im Raum steht.“

Die zwei vorhandenen Container, die derzeit als Ballräume gegenüber den Trainerbänken neben dem Sportplatz stehen sollen weiterhin genutzt werden können. Sie dienen allerdings dann als Unterkonstruktion für die Tribüne, die als Stahl- und Metallbau-Konstruktion dort aufliegen wird.

Auf einem der beiden Container thront derzeit noch die Anzeigetafel des FCF, die Spielzeit und Resultat präsentiert.

Auf der Sportplatzseite gegenüber den Trainerbänken wird womöglich bald eine Tribüne beim FC Frohlinde entstehen. Diese soll auf den beiden Containern, die hinter der Barriere stehen, aufliegen. © Jens Lukas © Jens Lukas

Das Klubhaus der Frohlinder ist so gut wie fertig, erzählt Janßen, im neuen Gastraum würde nur noch der Zapfhahn fehlen. Wie auch die Außenverkleidung an den Seitenwänden – oder auch der Aufzug nebst Treppenaufgang auf der Südseite. Ganz stolz zeigte sich Janßen bei der Beschreibung der Inneneinrichtung: „Die ist modern und sieht gediegen aus.“

Und der Aufzug, der auch Rollstuhlfahrern den Weg ins obere Geschoss möglich macht, sei bei der Castrop-Rauxeler Firma Norbert Rösner bestellt. Der FCF-Chef legt Wert auf die Feststellung, dass der Verein mit heimischen Firmen zusammenarbeitet. Für den Aufzug kommt natürlich der Zuschuss aus dem NRW-Programm „Moderne Sportstätten 2022“ über 37.125 Euro wie gerufen. Der Verein leistet dazu einen Eigenanteil von 4.135 Euro.

Ein neues Ambiete hat das Vereinsheim des FC Frohlinde nach dem Umbau. © Jens Lukas © Jens Lukas

Seit langer Zeit sind die Frohlinder nun mit aufwendiger Eigenarbeit an der Errichtung des Umbaus tätig. Janßen möchte sich nachdrücklich bei der „Bau-Kolonne“ von Vereinsmitgliedern für deren unermüdlichen Einsatz bedanken.

Natürlich kann sich der Verein glücklich schätzen, dass er in Kalli Hüning (2. Vorsitzender) einen Metallbau-Fachmann in seinen Reihen hat. Janßen erwähnte: „Kalli ist unser Bauleiter.“ Und nannte einige Mitglieder, die am Objekt viel Schweiß verflossen haben. Wie Geschäftsführer Jürgen Ewers, Dirk Werdelmann, Jörn Kolbrink, Markus Schmitz oder Jörg Matuszewski.

Selbst Janßen, der von Beruf Steuerberater ist, nahm jede Woche Hammer und Schüppe in die Hand. Janßen wollte auch nicht Wolfgang Baumann und Werner Hülsmann bei der Helferschar vergessen, die sich samstags trifft. Das Duo würde zudem unter der Woche darauf achten, dass auf der Platzanlage alles in Ordnung bleibt.

Einen Teil des Spielfeldes können die Gäste beim FC Frohlinde auch im modernisierten Vereinsheim sehen. © Jens Lukas © Jens Lukas

Das Vereinshaus kann sich schon jetzt sehen lassen. Die Fans, wenn sie denn endlich wieder nach der Pandemie auf die Anlage dürfen, können sich auf ein völlig neues Ambiente freuen. Und wenn die Lust der Bauleute nicht nachlässt, können dann vielleicht im nächsten Jahr nicht nur aus der ersten Etage des aufgestockten Klubhauses die Spiele verfolgt werden. Dann ist der visuelle Horizont noch erweitert, wenn es von der noch geplanten Tribüne aus möglich wird, das Treiben auf dem Kunstrasen zu verfolgen.

Robert Janßen kann die Vorfreude auf die Infrastruktur nicht verbergen. Er hofft darauf, dass die neue Spielzeit nicht zu früh angesetzt wird: „Von mir aus kann es September oder Oktober werden. Dann sollten alle geimpft sein und es können wieder viele Menschen auf den Sportplatz kommen.“ Um natürlich das neue Ambiente an der Brandheide bewundern und genießen zu können.

In den vergangenen zwei Jahren ist hat das Vereinsheim des FC Frohlinde eine zweite Etage bekommen. © Jens Lukas © Jens Lukas
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Sportredaktion Castrop-Rauxel
Geboren und wohnhaft in Castrop-Rauxel, bin ich über den Billardsport (Karambolage) als freier Mitarbeiter in der Castrop-Rauxeler Lokalredaktion angefangen. Da ich neben dem französischen Billard noch Fußball, Handball, Tischtennis und Tennis in Vereinen aktiv ausführte bot es sich förmlich an, darüber ebenfalls zu berichten.
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