Obercastrops Dirk Jasmund (Mitte), hier im letzten Punktspiel-Duell des SV Wacker mit der Spvg Horsthausen Mitte Dezember 2019. © Volker Engel
Fußball-Testspiel

Wacker Obercastrop geht gegen Sinsen-Bezwinger in Führung

Die Fußballer des Westfalenliga-Aufsteigers SV Wacker Obercastrop haben ihre Form gegen den ehemaligen Klassenkameraden Spvg Horsthausen überprüft. Die Herner kamen mit der Erfahrung, einen Westfalenligisten besiegt zu haben, nach Obercastrop.

Der SV Wacker Obercastrop (Westfalenliga) hatte nach dem ersten Test gegen Fußball-Oberligist SV Schermbeck (0:5) mit der Spvg Horsthausen einen Sparringspartner eingeladen, den man aus der abgelaufenen Saison noch gut kennt. Es war schon eine interessante Konstellation, die sich dem Wacker-Anhang in diesem Freundschaftsspiel zeigte. Laut Trainer Aytac Uzunoglu schauten rund 80 Zuschauer dem regen Treiben auf dem Kunstrasen zu.

Obercastrop dominiert 30 Minuten lang

Und diese sahen bei der 1:2-Niederlage eine halbe Stunde lang pure Wacker-Dominanz. Coach Uzunoglu war gerade mit dieser Phase sehr zufrieden: „Wenn wir so etwas demnächst über 90 Minuten bringen, ist das perfekt.“ Nicht von ungefähr fiel da auch die frühe 1:0-Führung (5.). Yogan Cordero Astacio lupfte den Ball über die Abwehrkette und Marc Schröter hob die Kugel volley über den gegnerischen Torwart hinweg ins Netz.

Nach 30 Minuten wurde es ausgeglichener. Die Gäste, die schon ihr fünftes Testspiel absolvierten, drehten auf. Sie hatten ja auch den Westfalenligisten TuS Sinsen mit zwei späten Toren (86./89.) mit 4:2 besiegt. Wacker musste sich wehren. Chancen gab es auf beiden Seiten. Doch nur die Spvg Horsthausen von Trainer Marc Gerresheim traf in der ersten Halbzeit noch zum 1:1 (39.).

Ex-Schweriner spielen für Horsthausen

Die Fans hinter der Barriere unterhielten sich über bekannte Gesichter auf Herner Seite. So spielten in Fabian Gillner und Stephan Hornberger zwei ehemalige Spieler der Spvg Schwerin. Hornberger hatte jahrelang in Sodingen agiert und traf auf Obercastroper Seite auf seinen Ex-Kollegen Sebastian Freyni. Dieser ist von Wacker in der Vorwoche verpflichtet worden und spielte zuletzt für Sodingen.

Die beiden ehemaligen Schweriner mussten in der zweiten Halbzeit aus dem Spiel. Gillner blieb nach der Pause draußen, Hornberger wich in der 60. Minute. Nach dem 1:1 zur Pause legten beide Teams noch eine Schüppe drauf. Chancen über Chancen, aber nur noch ein Tor. Das 2:1 erzielten die Herner zehn Minuten vor Spielende und bewiesen die These, dass sie schon Kraft über die volle Spielzeit haben.

Trainer Uzunoglu war dennoch zufrieden: „Es hätte auch 6:6 ausgehen können.“ Elvis Shala, Dirk Jasmund oder Marius Nolte, der mit einer Direktabnahme nach einem Eckball den Pfosten traf, hatten die besten Torchancen. Weitere viele Konter auf beiden Seiten führten nicht zu Toren. Aber für den Wacker-Trainer zählt derzeit nicht das Test-Ergebnis: „Die Spielweise ist wichtig. Und die hat mir phasenweise schon sehr gut gefallen.“ Das gesamte Personal kann derzeit wegen der Corona-Vorgaben nicht gesehen werden. So waren von den Neuzugängen nur Sebastian Freyni und Don Schreiber dabei.

Über den Autor
Sportredaktion Castrop-Rauxel
Geboren und wohnhaft in Castrop-Rauxel, bin ich über den Billardsport (Karambolage) als freier Mitarbeiter in der Castrop-Rauxeler Lokalredaktion angefangen. Da ich neben dem französischen Billard noch Fußball, Handball, Tischtennis und Tennis in Vereinen aktiv ausführte bot es sich förmlich an, darüber ebenfalls zu berichten.
Zur Autorenseite
Avatar

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.