In der Erin-Kampfbahn wird künftig der Name Lewandowski im Westfalenliga-Kader Klang haben. © Jens Lukas
Fußball

Wacker Obercastrop holt sich keinen Geringeren als Lewandowski in den Kader

Fußball-Westfalenligist SV Wacker Obercastrop werkelt derzeit am Kader für die Saison 2021/22. Vier neue Namen gibt es zu vermelden. Darunter auch ein großer.

Schäfchen zählen. Das ist derzeit angesagt bei den Verantwortlichen des Fußball-Westfalenligisten Wacker Obercastrop. Schließlich soll der Kader für die neue Saison 2021/22 bei der Zahl und Qualität der Spieler vergleichbar mit dem aktuellen bleiben.

Eine Herzensangelegenheit für Steffen Golob

Steffen Golob, der Sportliche Leiter des SV Wacker Obercastrop, übernahm jetzt das Zepter in der Führungsriege des Vereins, um von drei Neuen im Kader zu berichten. „Das liegt mir selbst sehr am Herzen“, betont Golob. Schließlich war er nah dran bei dem Projekt des Neuaufbaus der eigenen A-Junioren-Mannschaft.

Und aus eben diesem Jungbrunnen schöpfen die Wackeraner jetzt. Denn vier Youngster trainieren künftig mit dem Team von Coach Aytac Uzunoglu. Mit dem größten (Nach)Namen ausgestattet ist dabei Stürmer Dawid Lewandowski. Womöglich bekommt er von seinen neuen Mitspielern prompt den Spitznamen „Lewi“ in Anlehnung an Weltfußballer Robert Lewandowski.

Youngster Dawid Lewandowski (l.) wird künftig mit dem Westfalenliga-Kader des SV Wacker Obercastrop trainieren. © Volker Engel © Volker Engel

Zudem werden Innenverteidiger Marc Schatterny, Außenbahnspieler Tim Böing und Goalgetter Philip Wielsch künftig Bestandteile des Westfalenliga-Kaders sein. Steffen Golob meint: „Wir haben es den vier Jungs angeboten, und alle haben sich gefreut und zugesagt. Wenn man es mir angeboten hätte, hätte ich es auch versucht. Man kann ja nichts verlieren und gewinnt jede Menge Erfahrung.“

Youngster Marc Schatterny (r.) ist bald mittendrin beim Training des Westfalenliga-Kaders des SV Wacker Obercastrop. © Volker Engel © Volker Engel

Golob gibt auch zu bedenken, dass viele Akteure des aktuellen Kaders vor dem zweifachen Aufstieg des Wacker-Teams selbst nicht über die Bezirksliga hinausgekommen seien – und mit ihrer Aufgabe gewachsen seien. Steffen Golob: „Mit dieser ernst und ehrlich gemeinten Maßnahmen wollen wir zudem ein Zeichen für unsere B- und C-Junioren setzen, dass es sich lohnt, auf dieses Ziel hinzuarbeiten.“

Youngster Tim Böing (am Ball) wird künftig mit dem Westfalenliga-Kader des SV Wacker Obercastrop trainieren. © Volker Engel © Volker Engel

Der überwiegende Teil des A-Junioren-Teams von Trainer Klaudius Magiera wird in der kommenden Saison weiterhin in der Altersklasse spielen. Zwei weitere, künftige Senioren werden von der zweiten Wacker-Mannschaft (Spitzenreiter der Kreisliga B) aufgenommen.

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Lokalsport Castrop-Rauxel
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Jens Lukas

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