Die vergangene Partie von RW Dorsten war ein Auf und Ab - mit dem glücklicheren Ende für die Dorstener. © Pieper
Fußball: Testspiel

A-Ligist RW Dorsten ist trotz „vielen Baustellen“ im Testspiel erfolgreich

Erst geführt, dann zurückgelegen, anschließend ausgeglichen, um daraufhin wieder in Rückstand zu geraten und am Ende doch noch zu gewinnen. Der 5:3-Testspielsig von RW Dorsten hatte es in sich.

Am Donnerstagabend, 22. Juli, hatte der FC Rot-Weiß Dorsten den ebenfalls in der Kreisliga A kickenden FC Marbeck am Jahnsportplatz zu Gast. Beide Mannschaften profitierten immer wieder von Fehlern in der Ordnung des Gegners. Denn die Offensivakteure lieferten sich einen wahren Schlagabtausch. So gewann das Team von Trainer Dirk Cholewinski am Ende mit 5:3.

Ordnungsprobleme machen guten Beginn zu Nichte

Aleksander Gajewski brachte die Dorstener bereits nach sieben Spielminuten mit 1:0 in Führung. „Der Beginn von uns war wirklich gut“, so Cholewinski. Doch dann wurde das Spiel von Dorsten immer zerfahrener und viele kleine Fehler schlichen sich in der Ordnung ein. So war es folgerichtig, dass die Gäste binnen vier Minuten den Rückstand drehten.

Quasi mit dem Pausenpfiff gelang Dorstens Maximilian Krauel der glückliche 2:2-Ausgleich. „In der Halbzeit haben wir dann die Fehler aus dem ersten Durchgang ganz deutlich angesprochen“, erzählte Cholewinski. Doch die Gäste machten kurz nach Wiederanpfiff zunächst erneut den Führungstreffer.

Konditionsschwierigkeiten des Gegners führen zum Sieg

In den darauffolgenden Minuten kam Dorsten aber immer besser ins Spiel. „Da hat man beim Gegner einfach gemerkt, dass die körperlich nachlassen und dem hohen Tempo aus der ersten Halbzeit Tribut zollen“, sagte Cholewinski zur Performance des Kontrahenten.

So war es wieder Krauel, der nach einer guten Stunde zum zweiten Mal ausgleichen konnte. Die Schlusspunkte in der Partie setzten dann kurz vor Schluss Gajewski mit seinem zweiten Tor im Spiel und Mustafa Yildiz mit dem 5:3-Endstand. Trotz des Sieges resümierte Cholewinski abschließend realistisch: „Wir haben noch viele Baustellen und müssen schauen, dass wir das in die richtigen Bahnen bekommen.“

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