Wulfens Trainer Gary Johnson durfte mit der Leistung seines Teams gegen Ibbenbüren durchaus zufrieden sein. © Joachim Lücke
Basketball

Der BSV Wulfen hat beim 62:66 gegen Ibbenbüren einen klaren Gewinner

Auch das zweite Testspiel der BSV Münsterland Baskets Wulfen ging am Mittwoch verloren. Trotzdem hatte die Partie gegen Ibbenbüren aus Wulfener Sicht auch einen Gewinner.

Einen deutlichen Schritt nach vorn beobachtete Trainer Gary Johnson beim zweiten Testspiel der BSV Münsterland Baskets Wulfen am Mittwoch gegen den Ligarivalen TV Ibbenbüren. Vor allem ein Wulfener überzeugte bei der knappen 62:66 (31:37)-Niederlage.

Lukas van Buer steigert  sich derzeit von Woche zu Woche.
Lukas van Buer © Ralf Pieper © Ralf Pieper

Mit 18 Punkten war Center Lukas van Buer erfolgreichster Werfer auf dem Parkett. „Lukas hat schon vor der Corona-Pause gute Fortschritte gemacht, aber jetzt habe ich das Gefühl, als wenn er sich bei jeder Trainingseinheit steigert“, freut sich Gary Johnson über die Fortschritte des 23-Jährigen. „Offensichtlich tut es ihm sehr gut, in jedem Training gegen Spieler wie Mike Haucke oder Willi Köhler zu spielen“, sagt der BSV-Trainer.

Am Mittwochabend waren van Buer und Köhler allerdings noch auf sich allein gestellt. Denn Michael Haucke pausierte beim BSV wie schon beim ersten Test in Münster. „Der Rücken, der ihm letzte Saison Probleme bereitete, ist so weit in Ordnung“, berichtet Gary Johnson, „aktuell hat er noch Schwierigkeiten mit dem Bein. Er arbeitet aber jedes Training mit unserem Physio Martin Gruczyk und fühlt sich sehr gut. Ich bin zuversichtlich.“

Neben Haucke fehlten dem BSV gegen Ibbenbüren auch der junge Benedict Baumgarth sowie Flügelspieler Nils Peters, die Gäste mussten ohne Stammcenter Benjamin Fumey auskommen. Ansonsten war der hochgehandelte TVI, der die abgebrochene Saison 20/21 als Tabellenführer beendete, aber komplett.

Der BSV hatte aber aus der ersten Partie beim Pro-B-Ligisten Münster seine Lehren gezogen. „Wir haben einige Punkte aufgearbeitet“, erklärte Gary Johnson, „und die Spieler haben das sehr gut umgesetzt.“

Zur Pause hieß es nur 31:37, und vorm Schlussviertel 50:50. Wulfen ging sogar mit 55:52 in Führung, doch Ibbenbüren kam über erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe doch noch zum knappen Sieg.

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Andreas Leistner

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