Beim Start am Freitag stehen die Teilnehmer des Rekener 24-Stunden-Laufs Jahr für Jahr zu Hunderten dicht gedrängt beieinander. Das geht dieses Jahr nicht, deshalb müssen die Organisatoren umplanen. © Privat
Benefizveranstaltung

Der Rekener 24-Stunden-Lauf findet virtuell statt

Für den 10. Rekener 24-Stunden-Lauf wollte sich Organisator Rainer Kauczor in diesem Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Hat er auch. Notgedrungen.

Der Rekener 24-Stunden-Lauf hat seit seiner ersten Auflage 2011 Tausende Menschen angelockt. Laufend, walkend, im Rollstuhl, auf dem Laufrad oder mit dem Rollator haben sie für den guten Zweck ihre Runden um den Gevelsberg gedreht und damit Zehntausende von Euro gesammelt. Für die zehnte Auflage hatte sich Organisator Rainer Kauczor etwas ganz Besonderes einfallen lassen wollen. Das musste er nun auch. Doch aus einem ganz anderen Grund. Denn der 10. Rekener 24-Stunden-Lauf kann in seiner gewohnten Form nicht stattfinden. Corona hat zugeschlagen.

Bei der zu erwartenden Teilnehmerzahl ist es uns unmöglich, die Vorgaben bezüglich der Hygiene und des erforderlichen Mindestabstandes einzuhalten“, erklärt Rainer Kauczor.

„Corona kann uns zwar das gemeinsame Erlebnis vermiesen, kann uns aber nicht das Laufen verbieten.“

Rainer Kauczor

In den vergangenen Jahren waren regelmäßig rund 1500 Teilnehmer am Start, zwar nicht gleichzeitig, aber dennoch sprengt diese Zahl die Grenze von 1000 Menschen, die bis zum 31. Oktober für Großveranstaltungen zugelassen ist. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und bis zuletzt gehofft“, erzählt Rainer Kauczor. Doch am Ende war die Entscheidung zur Absage alternativlos.

Doch Rainer Kauczor wäre nicht Rainer Kauczor, wenn er es dabei belassen hätte. „Corona kann uns zwar das gemeinsame Erlebnis vermiesen, kann uns aber nicht das Laufen verbieten“, sagt er: „Wenn der Lauf nicht so stattfinden darf, wie die Teilnehmer es seit neun Jahren gewohnt sind, muss man halt etwas kreativ sein.“

Und das bedeutet: Der 10. Rekener 24-Stunden-Lauf findet am 11. und 12. September nicht am Gevelsberg, sondern überall statt. „Jeder kann am 11. und 12.9. da laufen, wo er/sie sich gerade befinden. Egal ob in Flensburg oder in Passau, im Sauerland oder in der Eifel“, erklärt Rainer Kauczor. Über die Internetseite www.laufen-in-reken.de können sich die Teilnehmer anmelden und erhalten die entsprechenden Links, um die gelaufenen Kilometer zu melden.

Für die überweisen Sponsoren dann Geld, das wie immer den Hospizdiensten Südliches Münsterland, Recklinghausen und Gladbeck zugute kommt. Und das ist wichtiger denn je: „Wegen Corona bedingt sind bei den Hospizdiensten viele Spenden ausgeblieben und gleichzeitig sind die Ausgaben für die erforderliche Schutzkleidung gestiegen“, erklärt Rainer Kauczor. Mit 30.000 Euro wie in den vergangenen Jahren rechnet er nicht. Aber er ist sicher: „Wir werden wieder ein tolles Ergebnis erzielen.“ Jetzt erst recht!

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Spendenkonto Rekener 24 Stunden-Lauf

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Über den Autor
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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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