Markus Falkenstein - Trainer des SV Rot-Weiß Deuten - spricht über vergangenes, aktuelles und zukünftiges mit seiner Mannschaft. © Archiv
Fußball

Deuten-Trainer Falkenstein: „Das ist wahrscheinlich kein Vorteil für uns“

Markus Falkenstein, Trainer von RW Deuten, gibt Einblicke in die Vorbereitung, spricht über die neue Saison und Kevin Großkreutz. Außerdem verrät er die Unterschiede zur letzten Spielzeit.

Sieben Spiele lange durfte der SV Rot-Weiß Deuten in der annullierten Corona-Saison bereits Westfalenliga-Luft schnuppern. Bemerkenswert: Fünf der sieben Begegnungen gingen damals an den frisch gebackenen Aufsteiger. „Da war natürlich überhaupt nicht mit zu rechnen“, sagt Markus Falkenstein rückblickend.

Erneuter Neu-Start in der Westfalenliga

Und dabei war die Vorbereitung auf die Westfalenliga alles andere als rosig. „Es lief komplett anders als in diesem Sommer. Obwohl spielerisch eigentlich alles gut war, passten die Ergebnisse einfach nicht. Wir wussten zu Beginn überhaupt nicht wo wir stehen. Doch dann platzte der Knoten“, erinnert sich Falkenstein gerne zurück.

Was, wenn die Saison unter normalen Umständen weiter gelaufen wäre? Da kommen wir zum berühmt berüchtigten „hätte, wenn und aber“. Doch das steht womöglich nur in den Fußball-Sternen. Die Vorbereitungen auf die neue Spielzeit, laufen für Falkenstein und seine Kicker aktuell jedenfalls auf Hochtouren. Erst vergangenen Sonntag wurde unter anderem der Oberligist TuS Haltern am See auf heimischen Geläuf mit 2:1 besiegt.

Vorbereitung macht Lust auf mehr

Dementsprechend fröhlich blickt Falkenstein auf die bisherigen Wochen der Vorbereitung zurück. „Im Vordergrund stand natürlich erst einmal, dass wir uns wieder an den Fußball gewöhnen und ein Gefühl für das Spiel bekommen. Das haben wir gut hinbekommen und auch spielerische Fortschritte sind bereits erkennbar“, so der Übungsleiter.

Er fügt hinzu: „Zu verbessern gibt es auch immer etwas. Wichtig ist, dass wir uns bisher mit keinen größeren Verletzungssorgen plagen müssen. Unter dem Strich sind wir wirklich schon sehr zufrieden mit der Mannschaft.“

„Ich halte das zweite Jahr für uns definitiv schwieriger.“

Dass es für RW Deuten nach der Vorbereitung genau so gut laufen wird, wie vergangene Saison, daran glaubt Falkenstein allerdings nicht. „Es ist wahrscheinlich nicht unbedingt ein Vorteil für uns, dass wir die ersten sieben Spiele der letzten Spielzeit so gut waren“, meint der Coach.

Er wird dann auch noch ein bisschen genauer und ergänzt: „Durch die guten Ergebnisse, auch jetzt in der Vorbereitung, wird uns kein Gegner mehr unterschätzen. Die anderen Vereine haben uns jetzt auf dem Schirm und verfolgen das Geschehen um uns herum viel akribischer als noch im letzten Jahr. Ich halte das zweite Jahr für uns definitiv schwieriger.“

Favoriten bringen Anreiz – Namhafte Spieler sind dabei „egal“

Dennoch ist die Vorfreude auf eine bevorstehende Saison, die für alle Beteiligten hoffentlich komplett gespielt werden kann, riesengroß laut Falkenstein. Gerade auf die Spiele wie gegen den Top-Favoriten TuS Bövinghausen, „freue man sich immer“, so der Trainer.

Auf die Schlussfrage, ob er sich besonders auf das Aufeinandertreffen mit Kevin Großkreutz freue, hat Falkenstein eine ganze entspannte Sichtweise. „Gegen vermeintliche Favoriten zu spielen ist selbstverständlich ein besonderer Anreiz. Aber wer beim Gegner auf dem Platz steht, das ist egal und für mich eine Begegnung wie jede andere auch“, sagt er abschließend.

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