Gahlens Leotrim Pelaj (l.) und Anton Kötter (r., hier gegen Lembecks Marius Benning) müssen Sonntag zum Nachbarschaftsduell beim SV Schermbeck II. © Joachim Lücke
Fußball-Kreisligen

Die Mutter aller Derbys? TuS Gahlen muss nach Schermbeck

Die Mutter aller Derbys? Der Begriff wird gern ein wenig überstrapaziert. Aber für die Fußballer in Schermbeck sind die direkten Duelle zwischen SVS und TuS Gahlen immer etwas ganz Besonderes.

Am Sonntag ist es wieder so weit, und wenn die Schermbecker Reserve um 12.15 Uhr die Gahlener in der Volksbank-Arena zu Gast hat, dann ist diese Partie auch sportlich eine der interessantesten der Liga, denn der ungeschlagene Vierte hat den verlustpunkt-freien Tabellenführer zu Gast.

Von den Müttern aller Derbys zu den Vätern des Erfolges, denn so einer war beim 1. SC Blau-Weiß Wulfen eins Geschäftsführer Ludwig Wanning. Am Sonntag jährt sich sein Todestag zum 20. Mal. Beim Heimspiel der Blau-Weißen gegen ETuS Haltern mag mancher SC-Fan mit Wehmut zurückdenken.

Wehmut kann sich SuS Grün-Weiß Barkenberg beim Blick auf das vergangene Wochenende nicht leisten. Da bekam die Mannschaft von Trainer Frank Hofmann schmerzhaft gezeigt, wie sich ihre Gegner in dieser Saison zerreißen werden. Das 0:1 bei BW Wulfen II war ein herber Dämpfer, den Hofmann natürlich dazu nutzen will, um seine Spieler noch mehr zu fokussieren. Denn am Sonntag ist mit der gut gestarteten Reserve von Rot-Weiß Deuten gleich der nächste unbequeme Gegner zu Gast beim Titelfavoriten.

Spannend wird es auch wieder am Wulfener Wittenbrink, wo diesmal SuS Hervest-Dorsten seine Visitenkarte gegen Wulfen II abgibt.

Zeit, die eigenen Wunden zu lecken und Verletzungen auszukurieren hat die spielfreie Eintracht aus Erle. Der SSV Rhade sollte die Hürde bei der SG Hoxfeld-Burlo III inzwischen ohne Probleme meistern können.

Tabellenführer wie die Männer sind auch die Frauen des SSV Rhade III, gefolgt von der eigenen zweiten Mannschaft und dem SV Lembeck. Eine Konstellation, an der sich wohl erst etwas ändern kann, wenn diese Teams direkt aufeinander treffen.

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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