Leichtathletik

Dorstener Trainer hat bei der EM zwei Final-Chancen

Trainer Leo Monz-Dietz hat bei der U23-Europameisterschaft in Tallinn/Estland zwei Eisen im Feuer. Beide haben gute Chancen, die jeweiligen Finalläufe zu erreichen.
Majtie Kolberg, Leo Monz-Dietz und Velten Schneider hoffen bei der U23-EM auf gute Ergebnisse. © Privat

Der Dorstener Leo Monz-Dietz hat sich am Mittwoch auf den Weg nach Tallinn gemacht. Die von ihm trainierten Majtie Kolberg und Velten Schneider sind bereits seit Dienstag da. Denn von Donnerstag bis Sonntag ermitteln die U23-Leichtathleten in der Hauptstadt von Etsland ihre Europameister.

Majtie Kolberg, die Leo Monz-Dietz nun seit mittlerweile fünf Jahren trainiert, will über 800 m ins Finale der besten Acht laufen. „Das ist das Ziel. Wenn sie das schafft, ist vielleicht sogar noch ein bisschen mehr drin“, meint ihr Trainer.

Kolberg, die für die LG Kreis Ahrweiler startet, hat die neuntbeste Meldezeit. Allerdings glaubt Leo Monz-Dietz, dass sie noch deutlich schneller laufen kann, als um die 2:03 min: „Diese Zeit hat sie zuletzt zweimal in Dessau und Dortmund unter schwierigen Bedingungen gelaufen. In Dessau war es kühl und windig, in Dortmund muste sie praktisch ganz alleine laufen. In Koblenz lief Majtie zuletzt 2:04 min, hat dabei aber eine Schlussrunde von 61 Sekunden hingelegt. Das lässt hoffen, dass sie in Tallinn noch etwas zulegen kann.“

Kolbergs Freund Velten Schneider hat über 3000 m Hindernis ebenfalls gute Aussichten, das Finale zu erreichen. „Er hat die fünftbeste Meldezeit, wobei bis auf einen Ungarn eigentlich alle Läufer Zeiten in Veltens Bereich vorweisen“, sagt Leo Monz-Dietz. Wenn das Anfangstempo im Rennen nicht zu hoch sei, könne es für Schneider gut aussehen, glaubt der Dorstener.

Die Anreise gestaltete sich für die Deutschen etwas kompliziert. „Vor einigen Wochen waren noch Direktflüge nach Tallinn zu haben. Jetzt müssen wir über Riga fliegen“, berichtet Leo Monz-Dietz.

Was die Corona-Vorsichtsmaßnahmen der Gastgeber angeht, vergleicht er die Situation in Estland mit der bei uns: „Auch dort wird aktuell einiges gelockert. Größere Einschränkungen seien aktuell nicht zu erwarten: „Das ist relativ wenig.“ Für alle Fälle hat der Trainer sich aber noch einen PCR-Test besorgt: „Damit ich auf der sicheren Seite bin.“

Majtie Kolberg muss in Tallinn am Donnerstag zum Vorlauf antreten. Das Finale findet am Samstag statt, bei Velten Schneider wird es am Freitag und Sonntag ernst.

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