Dennis Okanla (r.) und Grün-Weiß Barkenberg stehen vor einem echten Härtetest. © Joachim Lücke
Fussball

Erstes Gipfeltreffen in der Kreisliga B 2 – Barkenberg muss nach Hervest

SuS Hervest und der SV Altendorf gelten in der B2 RE als die härtesten Konkurrenten von Grün-Weiß Barkenberg. Sonntag muss sich GWB dem ersten stellen.

Die Favoritenrolle nimmt Barkenbergs Trainer Frank Hofmann vor dem Gastspiel von SuS Grün-Weiß Barkenberg bei SuS Hervest-Dorsten (So., 15 Uhr, SA Ellerbruch) an. Aber diese Aufgabe am vierten Spieltag werde sicher eine der schwersten der ganzen Saison, erklärt der Barkenberger Coach.

„Hervest will auch oben mitspielen, und es hat auch die Spieler dafür“, sagt Hofmann. Doch er ist zuversichtlich: „Wenn wir die Einstellung von Dienstag zeigen, können wir bestehen.“ Dienstag, das war die knappe 1:2-Pokalniederlage gegen den Landesligisten SV Hardt, bei der sich die Barkenberger sehr gut verkauften.

Es waren Ergebnisse und Leistungen wie diese, aus denen Frank Hofmann und sein Team zusätzliches Selbstvertrauen tankten. Angst herrscht deshalb beim Gegner in Hervest aber keineswegs.

„Auf Asche kann sich ein Landesligist schon mal schwer tun. Das haben wir ja letztes Jahr gegen Deuten bei uns auch erlebt“, sagt der Hervester Kapitän Michel Joswig. Die Stimmung im Team beschreibt er deshalb so: „Wir sind heiß, aber entspannt.“ Und das gilt auch für Trainer Alesandro Roccaro: „Die Favoritenrolle liegt eindeutig bei Barkenberg. Zum einen wegen der Neuverpflichtungen, zum anderen wegen der Resultate in der Vorbereitung.“ Doch das ist Roccaro nur recht: „Wir sind der klare Underdog. Von uns erwartet niemand etwas. Wir können ohne jeden Druck aufspielen.“

Eine Ausgangslage, die schon oft für Überraschungen des vermeintlich Kleinen gegen den Favoriten geführt haben. Wie‘s geht hat ja schon der SC Blau-Weiß Wulfen II gezeigt.

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Andreas Leistner

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