Jonas Erwig-Drüppel holte im Kellerderby der Regionalliga West mit dem Wuppertaler SV zweimal einen Rückstand beim Bonner SC auf. © picture alliance / dpa
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Erwig-Drüppel setzt mit Wuppertal auf die Winterpause

Für die heimischen Fußballer in der 3. Liga und der Regionalliga West gab‘s am Wochenende zwei Unentschieden. Die Gefühlslage danach war bei den Beteiligten aber recht unterschiedlich.

Denn für den MSV Duisburg musste sich das 2:2 beim 1. FC Kaiserslautern am Samstag fast wie eine Niederlage anfühlen. Bis zur 89. Minute hatte das Team um den Dorstener Max Jansen durch Tore von Sinan Karweina (14.) und Ahmet Engin (64.) mit 2:0 geführt, ehe ein Doppelschlag von Marvin Pourié (89., 90.) doch noch zum Remis führte.

Die Duisburger, bei denen der Dorstener Joshua Bitter weiter verletzt fehlte, warten damit seit dem 31. Oktober auf einen Sieg und bleiben Tabellenvorletzter.

Wuppertaler SV reiste zum Kellerderby

Einen Sieg hatte in der Regionalliga West auch der Wuppertaler SV im Kellerderby beim Bonner SC gut gebrauchen können. Der WSV hatte als Sechzehnter vier Punkte Vorsprung auf den Vorletzten und hätte sich mit eineem Dreier ein kleines Polster erarbeiten können. Am Ende stand ein 3:3, bei dem die Mannschaft um den Schermbecker Jonas Erwig-Drüppel aber große Moral bewies.

Gastgeber Bonn war bis zur Pause durch Daniel Somuah (15.) und Burak Gencal (24.) auf 2:0 davon gezogen. Nach dem Seitenwechsel erkämpften sich die Gäste durch Marco Königs (55.) und Beyhan Ametov (65.) den Ausgleich.

Auch die erneute Bonner Führung durch einen Strafstoß von Dario Schumacher (73.) warf den WSV nicht aus der Bahn, denn Tim Wendel sicherte nur vier Minuten später einen wichtigen Punkt für den Tabellen-Sechzenten.

Erwig-Drüppel trauert Siegchancen hinterher

Jonas Erwig-Drüppel war nach der Partie zwar „froh, dass wir nach dem 0:2 noch mal zurückgekommen sind und auch das 2:3 weggesteckt haben“. Unterm Strich blieb aber auch ein gutes Maß Enttäuschung: „Wir hätten in Bonn natürlich gern gewonnen, aber es war wie so oft zuletzt: Durch individuelle Fehler geraten wir in Rückstand. Es spricht natürlich für die Moral, dass wir zweimal einen Rückstand wettgemacht haben. Aber nach dem 3:3 hatten wir noch gute Chancen auf den Sieg. Deshalb ist es schade, dass wir nur einen Punkt mitgenommen haben.“

“Bis Jahresende wird nichts entschieden sein“

Die Tabellensituation sei dadurch unverändert kritisch, gibt Erwig-Drüppel zu: „Bis zur relativ kurzen Winterpause wollen wir jetzt noch so viele Punkte holen wie möglich. Doch am Ende des Jahres wird sicher noch nichts entschieden sein. Es bleibt eng.“ Erwig-Drüppel ist aber zuversichtlich, dass der WSV besseren Zeiten entgegen steuert: „Wir werden die Pause nutzen, um uns dann nach vorn zu arbeiten.“

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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