Gahlens Fußballerinnen sind zufrieden. © Ralf Pieper
Fußball

„Nicht bei Null starten“: TuS Gahlen kommt gehörig ins Schwitzen

Mit ihrem Saisonstart sind die Fußballerinnen des TuS Gahlen zufrieden. Damit sie konditionell nicht viel machen müssen, wenn es wieder auf den Platz geht, kommen sie woanders richtig ins Schwitzen.

Im Großen und Ganzen können sie zufrieden sein: Nach fünf Partien spielen sie in der Spitzengruppe mit. Aber trotz dreier Tore im Schnitt pro Spiel gefällt dem Trainer das Offensivspiel seiner Mannschaft noch nicht so sehr.

„Unsere Chancenverwertung und das Spiel über unser Mittelfeld bis in den Sturm gefällt mir noch nicht so“, sagt Enrico Marrali, Trainer der Bezirksliga-Fußballerinnen des TuS Gahlen. Dabei haben seine Spielerinnen in fünf Spielen bereits 15 Tore geschossen. „So wie ich mir das vorstelle, sieht es aber noch nicht aus.“

Dennoch ist der Trainer „im Großen und Ganzen“ zufrieden, wie er sagt. Denn in den fünf Partien holte sein Team zehn Punkte. Drei Siegen stehen ein Remis und eine Niederlage gegenüber. Dazu stellt Gahlen die beste Defensive der Liga. Erst zweimal musste Gahlens Torhüterin hinter sich greifen. „Da stehen wir auch echt gut“, sagt Marrali.

In die Saison startete sein Team mit einem 1:1-Unentschieden gegen den SV Titania Erkenschwick. Es folgten Siege gegen Teutonia Schalke (4:0) sowie gegen den VfL Grafenwald (4:0), ehe es die einzige Saisonniederlage gegen Fortuna Seppenrade gab (0:1). Im letzten Spiel vor der Pause drehten die Gahlenerinnen dann richtig auf: Gegen die DJK Adler Buldern gewann Gahlen mit 9:0.

Trainingsbeteiligung sei richtig gut

Trainer Marrali gefällt besonders die Trainingsbeteiligung in seiner Mannschaft. „In 90 Prozent der Fälle sind wir bis zu 18 Spielerinnen“, sagt er. In der Sommerpause bekam Gahlen einige Neuzugänge dazu, das scheint sich auszuzahlen. Dass gerade der Spielfluss dann noch nicht so da ist, wie es sich der Trainer vorstellt, sei normal, sagt er: „Das dauert seine Zeit.“

Marrali hofft, dass sein Team an die guten Ergebnisse anknüpfen kann, wenn es wieder weitergeht. Momentan halten sich die Gahlenerinnen mit Lauf- und Fitnesseinheiten fit. Besonders in den Online-Kursen von Anderas Schilasky kommen sie ins Schwitzen. „Wir wollen nicht bei null starten, wenn wir wieder auf den Platz dürfen“, sagt Trainer Marrali.

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Niklas Berkel

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