Deutens Kieron Ihnen (l.) könnten der Quotientenregel gelassen entgegen sehen. Der FC Brünninghausen dagegen würde, Stand jetzt, kräftig abrutschen. © Ralf Pieper
Fussball

Quotientenregel: Die Westfalenliga 2 hätte einen großen Verlierer

Würde die Westfalenliga 2 nach dem aktuellen Stand per Quotientenregel gewertet, hätte das auf den Auf- und Abstieg im Vergleich zur üblichen Wertung keinen Einfluss. Einen Verlierer gäbe es trotzdem.

Eine Mannschaft aus dem vorderen Tabellendrittel würde gleich vier Plätze nach unten rauschen.

Der FC Brünninghausen, nach acht Spieltagen immerhin Dritter und nur drei Punkte hinter Tabellenführer Bövinghausen, fände sich nach Anwendung der Quotientenregel nur noch auf Rang sieben wieder. Gleich vier Mannschaften, darunter auch der SV Rot-Weiß Deuten, zögen vorbei, weil sie ein Spiel weniger, aber fast genauso viele Punkte wie der FC haben.

Hordel auf dem Vormarsch

Vorrücken würde auch die DJK TuS Hordel, nämlich von Rang zwölf auf Rang zehn. Das würde denjenigen recht geben, die die Bochumer eigentlich zum Favoritenkreis der Liga gerechnet hatten und die vorhersagten, dass Hordel sich im Laufe der Saison noch spürbar nach vorne arbeiten würde.

Bei Lennestadt steht die Null

Ab Platz 13 bliebe in der Westfalenliga 2 unterdessen alles unverändert, egal wie man die bislang gespielten Begegnungen auch wertet. YEG Hassel käme mit sechs Punkten aus sechs Partien auf den Quotienten 1,00 und führt das untere Tabellendrittel an. Schlusslicht bleibt der FC Lennestadt, denn an dessen Quotienten gibt es ebensowenig zu deuteln wie an seinem „normalen“ Punktestand: Null Punkte aus acht Partien ergeben den Quotienten 0,00. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Westfalenliga 2

Die herkömmliche Tabelle

1. Bövingh. 8 6 2 0 30 : 7 20

2. Neheim 8 6 1 1 29 : 7 19

3. Brünningh. 8 5 2 1 20 : 13 17

4. Dröschede 7 5 1 1 19 : 11 16

5. O´castrop 7 5 1 1 9 : 1 16

6. Sodingen 7 5 0 2 21 : 11 15

7. Deuten 7 5 0 2 12 : 8 15

8. DSC Wanne 8 4 2 2 25 : 16 14

9. SpVg Hagen 8 4 0 4 21 : 16 12

10. Iserlohn 8 3 0 5 16 : 15 9

11. Wiemelh. 8 2 3 3 18 : 24 9

12. Hordel 6 2 2 2 7 : 10 8

13. YEG Hassel 6 1 3 2 11 : 12 6

14. Hohenlimb. 8 2 0 6 9 : 26 6

15. Schüren 7 1 1 5 8 : 17 4

16. Wickede 7 0 2 5 10 : 24 2

17. Gerlingen 8 0 2 6 4 : 22 2

18. Lennestadt 8 0 0 8 3 : 32 0

Die Tabelle nach Quotientenregel

1. Bövingh. 8 6 2 0 30 : 7 2,50

2. Neheim 8 6 1 1 29 : 7 2,38

3. Dröschede 7 5 1 1 19 : 11 2,29

4. O´castrop 7 5 1 1 9 : 1 2,29

5. Sodingen 7 5 0 2 21 : 11 2,14

6. Deuten 7 5 0 2 12 : 8 2,14

7. Brünningh. 8 5 2 1 20 : 13 2,13

8. DSC Wanne 8 4 2 2 25 : 16 1,75

9. SpVg Hagen 8 4 0 4 21 : 16 1,50

10. Hordel 6 2 2 2 7 : 10 1,34

11. Iserlohn 8 3 0 5 16 :15 1,13

12. Wiemelh. 8 2 3 3 18 :24 1,13

13. YEG Hassel 6 1 3 2 11 : 12 1,00

14. Hohenlimb. 8 2 0 6 9 : 26 0,75

15. Schüren 7 1 1 5 8 : 17 0,57

16. Wickede 7 0 2 5 10 : 24 0,29

17. Gerlingen 8 0 2 6 4 : 22 0,25

18. Lennestadt 8 0 0 8 3 : 32 0,00

Über den Autor
Sportredaktion
Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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