Deutens Sportlicher Leiter Mathias Deckers (gr. Foto) lud zur Videokonferenz und sorgte für die technischen Voraussetzungen für das Gespräch. © Leistner, Andreas
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RW Deuten trifft erste Personalentscheidungen

Die erste Personalentscheidung des SV Rot-Weiß Deuten für die kommende Saison kann wirklich niemanden überraschen.

Die Art und Weise der Verkündung war neu. Aber sonst war die erste Personalie, die Westfalenligist SV Rot-Weiß Deuten mit Blick auf die kommenden Saison bekannt gab, wirklich alles andere als überraschend.

Das Trainerduo Markus Falkenstein und Marek Swiatkowski wird auch über die Spielzeit 20/21 hinaus am Bahndamm das Zepter in der Hand behalten.

Fünf Siege aus sieben Spielen, zwischenzeitlich auf Platz eins, aktuell Tabellensiebter – ein Vorstand, der bei einer solchen Bilanz die Arbeit seiner Trainer in Frage stellen würde, müsste sich wohl einigen Fragen stellen.

Deckers lobt Falkenstein und Swiatkowski

Deutens Sportlicher Leiter Mathias Deckers betonte denn bei der Videokonferenz, zu der er eingeladen hatte, auch, dass die Vertragsverlängerung reine Formsache gewesen sei, und das von beiden Seiten.

„Wir freuen uns, dass wir ein solches Trainerteam haben“, erklärte Deckers. Die Zusammenarbeit mit Falkenstein und Swiatkowski sei ohnehin mehrjährig ausgerichtet: „Wir wollen die positive Entwicklung fortsetzen. Markus und Marek machen in Sachen Training und Spielanalyse einen tollen Job. Wir spielen attraktiven Fußball, und die Trainer legen einen besonderen Fokus auf die Entwicklung des einzelnen Spielers und des Kollektivs.“

Formell habe man sich bereits vor Weihnachten auf die Fortsetzung der Arbeit geeinigt. „Dass wir so früh Klarheit haben“, so Deckers, „ist gut für unsere Planungen.“

Die sehen allerdings für die kommende Saison bestenfalls punktuelle Verstärkungen des Kaders vor. „In den vergangenen vier, fünf Jahren haben wir unser Team komplett umgebaut“, sagt der Sportliche Leiter. „Wir haben nun einen sehr jungen und sehr guten Kader. Daher besteht kein großer Handlungsbedarf, Neuzugänge zu suchen. In der Winterpause schon gar nicht.“

Denn Deckers rechnet vor: „Mit Kieron Ihnen, Johannes Liesenklas, Jan Deckers, Nils Falkenstein und Eugen Fell haben wir noch fünf Langzeitverletzte, die noch wieder zum Team stoßen werden. Wenn sie erst zurück sind, ist unser Kader noch stärker, als er es jetzt schon ist.“

“Niederlage gegen Hagen hat uns geerdet“

Auch Markus Falkenstein und Marek Swiatkowski sehen ihr Team auf einem sehr guten Weg. „Vor der Saison war der Klassenerhalt unser erklärtes Ziel“, sagt Falkenstein. Inzwischen müsse das sicher ein wenig modifiziert werden: „Wir sind in der Westfalenliga angekommen. Dort wollten wir uns mittelfristig etablieren. Wenn das schneller geht, umso besser. Die Jungs haben das Zeug dazu. Das haben sie nicht zuletzt nach der Klatsche gegen Hagen bewiesen. Die haben sie sehr konzentriert analysiert. Das hat uns geerdet.“

Swiatkowski warnt indes vor den besonderen Umständen dieser Saison: „Ein Ziel auszugeben, ist momentan schwer. Wenn es denn irgendwann mal wieder los geht, müssen wir schnell wieder unseren Rhythmus finden. Dann werden wir sehen.“

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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