Die Jungs des SV Schermbeck bestritten innerhalb der letzten vier Tagen zwei Testspiele und absolvierten zudem noch ein Trainingslager. © Archiv
Fußball: Testspiele

Schermbeck geht im Testspiel und Trainingslager an seine äußersten Grenzen

Das Testspiel beim Nord-Oberligisten Kickers Emden endet mit einem torlosen Remis. Nach den körperlichen Strapazen gibt SV Schermbeck-Trainer Sleiman Salha seinen Spielern nun drei Tage frei

Das Trainingslager des SV Schermbeck ist für den Kader von Trainer Sleiman Salha eine richtige Herausforderung gewesen. Neben vielen diversen Trainingseinheiten fand auch ein Testspiel gegen den Nord-Oberligisten Kickers Emden statt, das mit einem 0:0-Unentschieden endete.

Das Trainings-Camp begann eigentlich schon am Donnerstagabend, als die Schermbecker gegen die A-Junioren des FC Schalke 04 antraten und mit 1:3 verloren. Nach einer Trainingseinheit in Schermbeck am Freitagmorgen ging es nach Aurich in die Sportschule. Dort stand der SVS schon eine Stunde nach der Ankunft wieder auf dem Platz

Ohne Timur Karagülmez, dafür mit Dauerlauf in den frühen Morgenstunden

An der Fahrt in den Norden nahm fast der gesamte Kader teil. Lediglich der verletzte Timur Karagülmez blieb daheim. Der Offensivspieler hat aber schon mit der Reha begonnen und wird in einigen Wochen wieder zum Team stoßen.

Der Samstag begann um sieben Uhr mit einem Sechs-Kilometer-Lauf und einer anschließenden Einheit auf dem Platz, bevor das Match gegen Kickers Emden auf dem Programm stand. Der Emdener Ausweichplatz befand sich nicht in bestem Zustand, sodass das geplante Kombinationsspiel nicht immer reibungslos lief.

Bilal Özkara und Maik Habitz verpassen den Siegtreffer

Salha freute sich aber: „Die Jungs haben wenigstens versucht, das umzusetzen, was wir trainiert haben.“ So kam es zwar nach einigen Ballverlusten zu Emdener Chancen, die diese aber nicht verwerteten. Doch in der zweiten Halbzeit hatte auch der SVS gegen die robusten Emdener einige Chancen. Sowohl Bilal Özkara als auch Maik Habitz hatten den Siegtreffer für die Gäste auf dem Fuß.

Den anstrengenden 90 Minuten folgte eine Videoanalyse, bevor es am Abend ins Team-Building mit Gruppenspielen ging. Das dauerte viel länger als geplant, weil die Schermbecker viel Spaß daran hatten.

Als Belohnung gibt es drei Tage Pause für die Mannschaft

Salha kannte aber am Sonntagmorgen keine Gnade und schickte seine Spieler um 6.30 Uhr wieder auf einen Sechs-Kilometer-Lauf. Der Coach erklärte: „Wir wollten die Spieler sowohl körperlich als auch mental an ihre Grenzen bringen.“ Daher musste das Team anschließend noch einmal trainieren und erst nach einer 45-minütigen Yoga-Einheit ging es wieder zurück nach Schermbeck.

Nun haben die Schermbecker aber erst einmal drei Tage Pause und Salha wird seine Mannschaft erst am Donnerstag wiedersehen. Der Trainer war nach dem Trainingslager sehr zufrieden: „Die Jungs haben exzellent mitgezogen und unser Sportliche Leiter Cem Kara und der Vorsitzende Michael Steinrötter haben vor Ort alles wirklich sehr toll organisiert.“

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